ROVANIEMI - IVALO - INARI - UTSJOKI
Das hat ja gut geklappt. Da sind wa kurz vorm Regen in unser Hüttchen in Utsjoki gekommen. Die Hütte sollte 60 € kosten, doch ich sage ich brauch nur ne ganz kleine wegen dem Regen, da ich ja zelten wollte. Ich bekam sie für 40 €. Alles richtig gemacht, denn dann kam der doch heftige Regen runter. Inzwischen hat's wieder aufgeklart doch es nieselt beständig. Es hat aufgehört zu nieseln und wir gehn quer übern Platz duschen. Wasser können die Finnen. Sie haben ja auch genug davon. Die Duschen sind alle mit gutem Druck und gehn bis zu heiß. So duschte ich ausgiebig, zum Ende hin mit Abwechselnd heiß kalt. Das tat richtig gut nach den KM.
Bis IVALO wieder viele Birken und leuchtend grüne Tannen. 30 km vor IVALO - kurz hinter einem letzten Nördlich gelegenen Skiressort laut Aushang - ändert sich die Landschaft. Es wird karger, die Bäume dunkler, die Weite ist irgendwie noch nicht erblüht. Noch weiter stehen kleine kurze Birken mit weißen Stämmen. Sie sehen verkokelt aus, doch es ist ne andere sehr sehenswerte Birkenart. Wir fahren immer wieder an finnischen Seen vorbei. Einige haben kleine Bauminseln. Zwischen IVALO und INARI wird's Landschaftlich richtig schön. Wir fahren direkt am Wasser entlang. Ein Stück sogar beidseitig von Wasser umgeben. Die Landschaft ähnelt jetzt zunehmend 🇳🇴 Norwegen. Es wird gerölliger mit Steinen wie in Norge. Wir rollen nur so dahin. Als wir die ersten beiden Rentiere beim Futtern und Morgendtoilette sehen sind wir ganz aus dem Häuschen dass wir die anderen 2 erst beim Weiterfahren entdecken. Das eine Rentier macht witzige Verrenkungen. Mal heb's das hintere Bein, verdreht den Kopf mit dem Geweih. Die Rentiere haben weißes Winterfell was sie jetzt wohl abwerfen. Etwas später steht vor uns am rechten Straßenrand eine größere Rentiergruppe mit einem dunklen Jungen. Tatsächlich halten sich die Rentiere nah bei Häusern auf u. Belebteren Gegenden. Eine Herde steht sogar umzäunt direkt neben einem Haus. Sie wurden auffällig domestiert u. können wohl auch micht mehr ohne Menschen. Das war direkt nach einem Stop wo sich unsere Reisegruppe nochmal gleich verdoppelte. Einerseits jammert Bärly er hat nicht genügend Platz im Tankrucksack, doch andererseits will er kleinen Elchys dass mit uns Reisen ermöglichen und ruft alle herbei. An die Anschaffungs - u. Folgekosten denkt er dabei natürlich nicht. Wir sehen noch ein paarmal Rentiere nahe der Straße. Doch wenn wir anhalten um zu fotografieren hauen sie ab.
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