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Donnerstag, Mai 27, 2010

Sein Mein Unser



Egal, ob es nun sein, mein oder unser Garten ist.
Auf alle Fälle kauften wir am Samstag neue Blümchen für mich und eine winterfeste Grünpflanze für Holgy.
Samt Topf und Granulat Steine als Füllmaterial für den hohen runden Topf.
Aber wie fing alles an.
Anreise am Freitag. Da die Fahrt ziemlich nervig war durch das bevorstehende Pfingstwochenende kam ich erst viel später hier an, als vielleicht gewöhnlich, zumindest kam es mir so vor, als wenn Herr Navy mich diesmal am laufenden Band nur in die Irre führen wollte. Ich hörte allerdings nie auf ihn. Hätte ich besser auf ihn hören sollen? Wäre ich dementsprechend früher hier gewesen ? Wie dem auch sei. Nach meiner Ankunft schnabulierten wir beim Italiener einen Mare de Monti Teller. Hm, war der mal wieder gut. Hatte ich lange Zeit nicht gegessen. Da es schon relativ spät war, war danach nur noch schlafen angesagt.
Am Samstag, nach einem Kaffee fuhren wir zu allererst zum Samen Schmitts, um uns dort einige viele Stunden, zumindest kam es mir so vor, Blumen und Grünpflanzen, Töpfe und andere bepflanzbare Dinge anzuschauen. Es gab ja wirklich reichlich zu bestaunen. So dass es uns ziemlich schwer fiel, uns für etwas zu entscheiden. H. fand dann aber doch noch seinen Topf, wenn gleich dieser auch ziemlich teuer war, leistete er ihn sich, auf mein Anraten hin. Denn so eine Design Art gab es leider nicht in einer billigeren vielleicht Tonvariante. Wir ließen uns noch von einem Verkäufer über die Bepflanzung dieses Topfes aufklären und kauften danach Hydrosteine zum Befüllen bzw. Auffüllen, Unterfüllen des Topfes. Ich suchte mir verschiedene bunte Blümchen aus, die ich mir in meinen Topf pflanzen durfte. Es wurde ein lilaarangament. Schön nicht ?
Nach der Blumenkauforgie ging es in das nebengelegene Lidl, zum Lebensmitteleinkauf. Danach dann gleich nach Hause. Autochen ausladen und schon war es Zeit auf das beim Nachbarn stattfindende ungarische Grillfest zu gehen. Viele Leutchen waren schon anwesend und das ungarische Gulasch brodelte auch schon wieder auf dem offenem Hexengrill. Wir sahen viele neue Gesichter und lernten neue Menschen kennen. Es war ein wirklich gelungener Nachmittag und Abend. Obwohl H. 3 oder 4 mal einen Anlauf nahm, um zu gehen, hielt ich ihn jedes mal zurück und wir unterhielten uns weiter mit anderen netten Gästen. Das Essen war wieder einmalig köstlich, hm lecker. Schon vor dem Gulasch konnten wir uns an der Kuchentheke mit leckerem Kuchen und Schokoladen Creme bedienen. Was wir auch ausgiebig taten. Denn wir hatten noch nicht richtig gefrühstückt und es wurde höchste Zeit, dass ich was zwischen die Kiemen bekam. H. aß ja morgens wieder sein Müsli und hatte daher schon etwas im Magen. Oh ich vergaß. Oh weh. Wir frühstückten ja doch. Und zwar bei dem Ihle im EKZ. Wir aßen frische Leberkässemmel und zum Nachtisch haute ich mir noch Erdbeerschnitten rein. Also ich hatte doch schon eine staatliche Essensgrundlage. Zumindest hatten wir beide am Nachmittag auf dem Grillfest wieder richtigen guten Appetit. Allerdings war das ja auch kein Wunder, nach unserem Einkaufsmarathon am Samstagvormittag bis Nachmittag. Es ging ein schöner unterhaltsamer Samstagnachmittag und Abend zu Ende.
Am Sonntag Vormittag bepfanzte ich H. neuen Topf und ich meine Blümchen ein. Was eine richig schöne Arbeit war. Ich war zwar den ganzen Tag über ziemich müde von dem Grillfest am Vortag, aber dennoch machte mir die Gartenarbeit richtig Spaß. H. war schon wieder außeräussig und traf sich mit Freunden aus früheren Jahren. Ich ließ es mir den ganzen Tag in seinem, meinem, unserem Garten gut gehen. Am Abend kam H. zurück und wir trafen uns vor der U-Bahn Station, um gemeinsam einige Mc Doof Gutscheine einzulösen. Somit war auch unser Sonntagsabendessen gesichert. Der Pfingstsonntag klang aus.
Am Montag fuhren wir nach Abendsberg, um uns den Kuchlerbauer Hundertwasser Turm anzuschauen. Auf der Hinfahrt machten wir allerdings einen Abstecher nach Wolnzach, um in D. Hotel, auf der Terrasse, in der Sonne sitzend, zu frühstücken. Somit waren wir für den Rest der Fahrt gut gewappnet. In Abendsberg fanden wir nach einigen Fehlversuchen auch einen guten Parkplatz, direkt vor dem Hundertwasser und Brauereigelände. Wir waren beide von dem Turm fasziniert. Ich vielleicht wieder mehr als H. ? Sodass H. uns eine kombinierte Brauerei und Turmführung, allerdings erst um 15.30 spendierte. Wir kauften die Tickets, aber hatten dann noch sage und schreibe fast 2 Stunden Zeit, die wir in dem angrenzenden, direkt neben dem Hundertwasser Turm gelegenen Biergarten, auf einer schattigen Bank, verbrachten. Zwischendurch gab es auch wieder eine Kaffee und 'Ausgezogenen' Stärkung. Weit vor 15 Uhr gingen wir zu dem Treffpunkt und konnten, da die Führungen alle 1/2 Stunden begannen, schon an einer 1/2 Stunde früheren, 90 minütigen dauernden Führung teilnehmen. So mussten wir keine weiteren 30 Min. länger warten. Was uns ganz recht war. Die Führung durch die Brauerei, wo wir auch endlich die Zusammenhänge zwischen Brauerei und Hundertwasser näher gebracht bekamen war sehr interessant und hat Spaß gemacht. Der Höhepunkt war dann die Besichtigung und Besteigung des Hundertwasser Turmes. Ich photographierte tausend Bilder und hatte meine Camera eigentlich seit wir das Gelände von weitem sahen, im Anschlag. So konnte ich am Ende des Tages eine Reiche Ausbeute an Bildern mein Eigen nennen.
Nach der Hundertwasser Turm Besichtigung fuhren wir in die Abendsberger Innenstadt, setzte uns dort in eine Cafe Bar, um auf H. samt Family zu warten. Irgendwann kamen sie und saßen ein wenig und fuhren dann noch zu dem neuen Gelände, was sich zur Zeit in Bau befindet. Danach fuhren H. und meine Wenigkeit zurück nach München. Ein schöner erlebnisreicher Pfingstmontag nahm sein Ende.
Dienstag ging dann für H. der Arbeitsalltag wieder los. Ich betätigte mich im Haus. Wusch Wäsche. Putzte gestern, am Mittwoch die Fenster. Dienstag fuhren wir am Spätnachmittag noch ins Mira EKZ, um primär einen riesen Döna zu essen und Käse bei Aldi einzukaufen. Ach ja, H. kaufte sich auf mein Geheiß hin noch Unterhemden, um seine Hosenträgerwunden zu schonen. Gestern Mittwoch bereitete ich abends die Putengrillpfanne zu, die wir uns zusammen mit Reis auf der Terrasse gut schmecken ließen. Abends regnete es dann ausgiebig.
Auch Heute am Donnerstag regnet es fast ununterbrochen.
SANDUKUS

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