Ein Mischnung aus allem.
18. Dez. 2011 Ein Sonntag. Der 4. Advend? *schulterzuck*
Ich habe keine Ahnung. Irgendwie nennen alle diese Zeit Weihnachtszeit.
Sind mit allem möglichen beschäftigt. Bei vielen Leuten, ich sah es nur
bei einer, hängt buntes Zeugs in der Wohnung. Klitzerzeug. Warum hängt
baumelt das da nicht immer? Bei mir stehen Weihnachtsbäume das ganze
Jahr rum. Wenn ich denn bei mir bin. Ostereier liegen auch das ganze
Jahr rum. Wenn ich denn bei mir bin. Ja, wenn ich denn bei mir bin.
Anscheinend bin ich nun komplett entrückt. Tscha. Ist das vielleicht
ein Wunder? Nervenzusammenbrüche soll es gar nicht geben.
Medizinisch. Überlastungen schon. Überlastet bin ich alle mal.
Körperlich wie auch seelisch. Ich bin leer. Ausgepowert. Spüre nichts
mehr. Wenn ich was spüre ist es nur Schmerz und Trauer. Oder was
ist es dann. Jeden Tag hebe ich schwer. Immer noch ist was zu tun,
was noch nicht mal meins ist. Das ganze Jahr war nicht meines. Ich
war nur die Ausführende, die Benutzte. Warum fühle ich mich jetzt
benutzt. Ich hätte doch NEIN sagen können und meiner Wege gehen
können. NEIN, ich tat es nicht und höre mir jetzt an, ich wäre entrückt
und werde von den Leuten fertiggemacht, die mich benutzten. Ich muss
meine Einstellung ändern zu den Dingen und lernen mich besser zu
schützen. Schon vor einem Jahr sagte jemand zu mir, ich gehe nicht
gut mit mir um. Wie sollte ich es aber anders machen? Der meistgehörte
Satz war in diesem Jahr : ICH kann das doch nicht alleine. Nein, nicht
I C H. Ich hörte! Ich hörte das ganze Jahr und sah das ganze Jahr.
Und handelte das ganze Jahr über. Was wäre wohl passiert, wenn ich mich
aus allem raus gehalten hätte? Würde es mir jetzt besser gehen?
Sicherlich weniger verletzt wohl alle mal.
Selbst gestern, ich verschlief den ganzen Tag. Als ich halbwegs wieder
fit war, dachte ich weiter und machte weiter. Baute nun doch die Jalousien
im WZ ab, nachdem ich mir sagen ließ und erklären ließ, wie ich es am
bestern mache. D. war auch diesmal keine Hilfe. Wie auch! Sie merkt
gar nicht wie sie tickt. Wie unrund sie eigentlich läuft. Und das sie das
ist und nicht die anderen, die Sachen daraufhin auslöst. Wenn ich es ihr
sage, mit ihr reden will, stellt sie mich hin, als wenn ich nicht alle
Tassen im Schrank hätte. Es ist ein Gefühl der ???? - keine Ahnung wie
man sowas bezeichnen kann. Ich bin komplett überfordert mit ihr und
erstrecht mit mir und mit meinen Kräften vollkommen am Ende. Das
schlimme ist nun wirklich, dass ich auch körperlich am Ende bin. Und
ich sitze noch immer in dieser Wohnung. Und es sind noch immer Sachen
in dieser Wohnung. Mein Rad steht im Keller. Wenn ich fahre, muss
ich es auf mein Auto hieven. Wie soll ich das nur hinkriegen. Ich habe
null Kraft mehr und ich weiß wirklich nicht, ob ich mich mental noch
beeinflußen kann, um all die Dinge in mein Auto zu laden, um fahren
zu können. Es ist ja nicht nur das Einladen, das Fahren, das wieder
Ausladen. Ich kann MEINE Sachen nicht einladen und nicht ausladen.
SANDUKUS
SANDUKUS

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