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Sonntag, Dezember 25, 2011

 
Ich schlief bis 10 Uhr. Mittlerweile ist es fast 11 Uhr.
In meinem Bauch rumorte es janz schön. Nun weiß ich hoffentlich
auch warum. Ich setzte inzwischen zwei Häufchen. Ein erstes fast
Verstopfungshäufchen und ein zweites, ja woher kam das denn 
noch wieder alles. Selbst die Toilette streikte beinahe. Oh weh.
Das einem bei so einem Bauchchaos alles andere als zum Lachen ist,
wird nur der verstehen, der sich ebenfalls mit so einer Sch ... Krankheit rumschlagen
muss. Und die im Moment noch nicht mal auf ihrem Höhepunkt ist. Aber
dennoch ein Unwohlsein hervorbringt, welches das Allgemeinbefinden erheblich
schwächt und negativ manipuliert. In Form von Bauch- u. Gelenkschmerzen. Und
eingenommene z.B. Muskelentspannungsmedis, die eigentlich schmerzhafte
Nackenschulterverspannungen lösen sollen, negativ auf das Innenleben einwirken.
Was für ein übler Kreislauf. Ich der Mensch, eine einzige Katastrophe.


Irgendwann kam mir in den Sinn, noch mals nach Kiel zu fahren, um in
diesem Jahr das letzte Mal Auszüge zu ziehen. Dies könnte ich allerdings nur
machen, wenn ich wieder fiter bin und meine Unternehmungslust in Folge
gesteigert wäre. Ob das die nächsten Tage wohl so sein wird?

Nachher zumindest gehe oder fahre ich, je nach Befinden, zu meiner Mami
zum Mittagessen. Vielleicht gehe ich P.C. auch noch besuchen, um zu
schauen, ob die Kerze noch brennt.

Es wird gut sein, wenn auch ich endlich aus diesen Räumlichkeiten 
draußen bin. Denn ich merke doch sehr stark, dass sie sehr an meinen Papi
erinnern. Und mir jetzt laufend Situationen in den Sinn kommen, wo
er sich in irgendeiner Form bei mir bemerkbar machte. Sei es, wenn ich für sein
Empfinden zu lange in der Badewanne gesessen bin und er mich durch
die Türe irgendwann fragte : Lebst du noch? Oder Bist du noch da?
Nun mach mal Schluß. Solange baden ist gar nicht gesund.

Woher er dieses, es ist nicht gut auch immer her hatte. Er mochte und
konnte zumindest nicht mehr so lange in der Wanne sitzen. Aber was 
für ihn zutraf, musste ja auch nicht zwangsläufig für andere und mich
zutreffend sein. Aber so ist das nun mal mit den Menschen. Es ist ja
auch nicht schlimm, dass es so ist. Denn sonst wäre es ja auch 
langweilig. Nur der ultimative eigene festgesetzte Standpunkt macht
es eben manchmal dann so schwierig anderen gegenüber. Das ist die
Sache mit der Toleranz oder ist das die Sache mit der Toleranz?
Mir sagte man nach Intolerant zu sein. Ist es wirklich so oder ob es 
wirklich so ist, werde ich noch rausfinden oder an, besser noch von
kompetenterer Stelle klären lassen. Nur weil ich anders bin und ich bin
anders, muss ich nicht unbedingt intolerant sein. Oder?
Zumindest weiß ich eines, was ich bin oder sein soll. Aber ich werde
mich natürlich hütten, es hier zu schreiben, sollte jemand doch mal
auf die Idee kommen, hier zu lesen. Und das, was ich sein soll, stimmt
weitestgehend. Leider. Aber war dieses Manko schon immer da oder ist
es im Laufe des Lebens entstanden? Und wenn dies so ist, was ich sehr
stark annehme, ist das Leben, mit all seinen Einflüssen nicht ganz
unbeteiligt daran. Leben und Leben lassen. Wie wahr, wie wahr.


Oh, mein Gott, schon gleich 1/2 12 Uhr. 
Ich müsste mich entwickeln, um einigermaßen pünktlich bei meiner
M. zu erscheinen. Ich denke, ich werde die 1/4 Stunde zu Fuß Strecke
mit dem Autochen fahren, denn zurück muss ich ja auch noch. 
Obwohl Bewegung an der frischen Luft, so fern sie denn überhaupt
frisch ist, könnte mir auch nicht schaden. Na, mal schauen, wie ich
mich gleich aufrecht halte. Draußen radeln sogar welche rum. Bei
meinem Schwindel würde ich mich jetzt z.B. gar nicht aufs Rad trauen.
Und ich bin eine gute Radlerin. Aber was heißt schon gut?


SANDUKUS

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