Mein Geburtstag ist längst Geschichte.
Weihnachten naht.
Nicht, dass ich mir irgendwas aus diesem Weihnachten
mache, aber dennoch, immer eine besondere Zeit,
jedes Jahr auf ein neues.
Mein schönstes Weihnachten war für mich bis jetzt,
das vom letzten Jahr 2010.
Mittlerweile ein Jahr später ist so viel passiert,
dass vieles veränderte und nichts mehr so ist und
sein wird, wie es einmal war.
Zwei Menschen sind gegangen. Einer von ihnen will
ein Freund gewesen sein. Aber verhalten sich so Freunde?
Ich denke nicht. Freunde sind Menschen, die besonders
in schweren Zeiten zu einem stehen sollten. Derjenige
welcher vergab viele kleine schmerzhafte
Ticks, die bereits in offene Wunden eindrangen.
Habe ich es nicht immer gewusst und gespürt?
Selbst wenn im Unterbewusstsein schon immer so ein
Gefühl da war, warum entzog ich mich nicht viel früher.
Nun bleibt ein Gefühl von Entzogen worden und
ausgenutzt und aussortiert.
Nun ja, das Leben geht weiter.
Mal läuft es besser, mal nicht. Auf gewisse Lebens
Ereignisse kann man sich leider nicht vorbereiten. Ich
dachte viel daran, wie es wäre wenn. Alles unnötige Gedanken.
Denn es kommt anders. Ich selbst hatte absolut kein
Mitspracherecht - nein den letzten Weg, den Übergang,
geht jeder alleine und schafft jeder allein.
Und ich möchte und will nicht denken, weil es schmerzt,
dass es der schmerzhafteste und schmerzlichste ist,
weil andere zurück gelassen werden müssen.
Selbst wenn die Person nicht mehr kann und demzufolge
will. Meine Hoffnung ist, dass es ein Leben danach gibt,
welches schöner, weil die Zeit der Krankheit zurück
gedreht wird und alles wieder normal ist. Aber nur
so, wie es der Betreffende für sich selbst möchte.
Wann wird das Gefühl des schmerzlichen
Verlustes und diese Sehnsucht (?) nachlassen?
WANN?
SANDUKUS
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