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Montag, Februar 06, 2012

Steiffis

Bis zum 12. Feb. 12 läuft die Ausstellung im Schloss noch,
wenn ich mich richtig erinnere.

Heute Morgen pennte ich wieder bis in die Puppen.
Leider nicht zwischen den janzen Steiffis dort oben.
Aber, ich habe ja meinen Hundy.

Grad fiel mir doch mein Horrorerlebnis auf der Insel Mainau ein.
Die Steiffausstellung fand im Schloss und im Palmenhaus statt.
Obwohl das Palmenhaus nicht allzu viel hergab. Dort hingen
halt große Steiffis in den Palmen und Raubtiere standen im
Urlaub rum. Aber das hat nichts mit meinem Horrorerlebnis
zu tun. Ziemlich zum Schluss meiner Insel Erkundung schlich
ich mich noch einmal zum Schloß zurück und da meine Neugier
mal wieder keine Grenzen kannte, musste ich noch unbedingt
ausprobieren, ob die Tür der anliegenden Kapelle zum Eintritt
geöffnet ist. Sie war hoffen. Ich betrat die Kirche, sah mich
um. Kurze Zeit später kam noch ein anderer, der ziemlich
schnell wieder das Kirchenschiff (welches Schiff) verließ.
Ich hörte nur ein Knallen, ein lautes Geräusch, da ich mich
grad in so einer Altar Ecke befand, von wo ich keinen Blick
auf die Kirchtüre hatte. Aber irgendwie wurde mir schon da janz
mulmig, so dass ich auch schnell aus der Kirche wollte. Es war
eh schon später Nachmittag und ich war eh schon müde, da ich den
janzen Tag auf der Insel rumlief.


Also ging ich zur riesigen Kirchentür und wollte diese öffnen.
Doch diese ließ sich von mir nicht mehr öffnen.
Ich probierte es immer wieder. Ziemlich schnell ergriff mich ein
Panik Gefühl und ich fing an zu schreien. Halloooooooo,
hallllooooooo, ich bin in der Kirche eingeschlossen und
rüttelte und ruckte und zerrte immer weiter an dieser Decken
hohen dunklen Kirchentüre mit den vielen Riegeln.


Nichts, aber auch gar nichts passierte.
Ich war der festen Überzeugend der Typ der nach mir die Kirche
betrat hat einfach abgeschlossen, da er mich nicht mehr sah.
Ich schrie um mein Leben. Hatte panische Angst, dass irgendwann
irgendwelche Nonnen kommen und mir die Türe öffnen müssen,
noch größer war meine Angst weil ich nicht gehört wurde.


Wie kam es, dass draußen keine Leute mehr rumliefen.
Es war später Nachmittag, ja. Warum hörte man mich nicht,
durch den kleinen Türspalt, der einen sehr eingeschränten 
Blick nach draußen bot. Ich schrie immer weiter, immer lauter
und ruckelte und riss weiter an der Türe, dass ich schon 
Angst  bekam sie zu demolieren.

Wie von einem Zauber ließ sich die Tür plötzlich
ganz leicht öffnen.


Ich stürmte panisch hinaus. Draußen war alles normal.
In  kurzer Entfernung lief ein Pärchen mit Kinderwagen grad
am Schloß vorbei. Hatte man mich tatsächlich eingeschlossen,
um mich in Panik zu versetzen oder klemmte die schwere
Türe nur hin und wieder?


Zu irgendeinem Zeitpunkt dachte ich, nachdem ich wieder draußen stand,
ich müsste der Schloßverwaltung mitteilen, dass ich nicht mehr aus 
dieser Kapelle kam, da die Türe sich nicht mehr öffnen ließ
und ich daraufhin panische Angst bekam.


Aber ich suchte nur noch das Weite und meine Angst
hielt noch eine ganze zeitlang an.


puhu


SANDUKUS



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