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Samstag, März 17, 2012

Ruine Kargegg

Gestern Mittag fuhr ich erstmal ziellos mit dem Rad Richtung Marienschlucht.
Da es wegen des Windes und meinen fehlenden Energien nicht zu
einer größeren Tour um den Überlinger See reichen sollte, stellte
ich mein Rad auf dem Langenrainer Parkplatz ab und spazierte Richtung
Marienschlucht. Diesmal stieg ich zuerst zur Ruine Kargegg  auf.
Und später erkundete ich einen anderen Weg Richtung
Burghofweg.

 

Ruine Kargegg Saga
An den Ufern des Überlinger Sees,
gegenüber der einstigen Burg Hohenfels,
steht auf steilem Fels die Ruine der Burg Kargegg. 
Auf ihr lebte vor vielen Jahren die wunderschöne Tochter eines Edelmanns; 
die hieß Fortunata und war dem Ritter von Hohenfels in heimlicher Liebe ergeben. 
Ihr Vater, der von dieser Liebe nichts wissen wollte, 
ließ sie streng bewachen, sodss der Hohenfelser nur in dunklen, 
sternlosen Nächten das Fräulein besuchen konnte.

Da griffen die beiden Liebenden zu einer List. 
An jedem Abend, an dem das Fräulein allein war, 
stellte es eine brennende Kerze unter sein Fenster; 
sie sollte dem Ritter Zeichen und Wegleuchte sein. 
Sobald dann der Hohenfelser das Licht aufschimmern sah, 
schwamm er über den See zu seiner Geliebten 
und erst in der Morgendämmerung kehrte 
er jeweils auf dem gleichen Wege wieder zurück.

Lange Zeit nahm dieses nächtliche Wagnis ein gutes Ende. 
Als aber eines Nachts, da der kühne Jüngling wieder
 zur Kargegg hinüberschwimmen wollte, 
ein wilder Sturm losbrach, der das Licht verlöschte, 
kämpfte Hohenfels vergebens mit den gewaltigen Wogen. 
Er verlor seine Kräfte und versank unfern der Burg in den tobenden Fluten.

Nachdem Fortunata lange Zeit sehnlichst auf ihn gewartet hatte, 
eilte sie aus ihrem Zimmer hinunter zum Ufer, 
wo eben die Brandung den Leichnam ihres Geliebten an Land spülte. 
Sie nahm ihre Liebe und Treue mit ins Grab.

Ihr Geist, so lautet die Sage, wandle noch immer in den Ruinen der Burg. 
Wer ihn erlöse, erlange jene wundersamen Schätze, 
die in den verschütteten Gewölben der Burg vergraben liegen, 
darunter ein Kegelspiel aus lauterem Gold.

*

Mit über 1000 Fotos  bis jetzt allein am 17. März 12
komme ich mit der Verarbeitung nicht mehr 
hinterher. Ich hinke bei der Foto Einsichtnahme,
Verarbeitung, Filmchenerstellung und jetzt auch
schon beim Bloggen. Da ich nach meinen jeweiligen
Erkundungen so platt bin, dass es zu nichts mehr 
reicht außer zum
*Gääähnnnnnen*

 SANDUKUS

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