Natürlich bin ich nicht total geknickt, weil ich mich heute den ganzen Nachmittag an diesem schönen sonnigen Plätzen aufhielt und reichlich
schwimmen konnte.
Nein, nein ...
Sondern ... ich hatte vorerst ein ganz anderes Ziel ... ich radelt in die CH und wollte die Sonnenblumenfelder besuchen & danach mal sehen, wie es T. und dem Kanu geht. Aber leider kam ich nicht bis dorthin. Schon auf dem Feldweg sah ich die Sonnenblumenfelder in der Ferne, als plötzlich mein Hinderrad blockierte, aber sowas von blockierte ... !!! Innerhalb von Sek. kam ich zum absoluten Stillstand und nichts ging mehr. Mein Rad mit Schwimmzeug vollgepackt und auf dem Rücken meinen auch nicht gerade leichten Rucksack. Aber KEIN Werkzeug dabei. Denn als ich meine Klamotten zusammenpackte, dachte ich,
mein Rad wäre ja reparariert. Denkste Puppe.
mein Rad wäre ja reparariert. Denkste Puppe.
Da stand ich nun auf dem Feldweg in der prallen Sonne und versuchte irgendwelche Radfahrer nach Werkzeug anzuhauen. Ein Ehepaar hielt an. Die Frau war gut ausgerüstet. Ich nahm an, es wären wieder die Bremsen und schraubte daran rum, zum Schluss, als sich nicht wirklich was tat, entfernte ich einfach eine Bremsbacke und dachte, jetzt läuft es wieder. Es lief keine Umdrehung. Vielen Dank dem netten Ehepaar. Ich ließ sie ziehen und stand immer noch 'was mach ich jetzt bloß' blöde weiter am Feldwegrand. Drehte mein Rad auf den Kopf ... um ihm zu zeigen ... ich krieg dich schon wieder hin. Aber leider brachte auch diese Aktion nichts. Kurz darauf hielt ein junges Pärchen und sprachen mich auf English an ... ich wollte erst abwinken, aber als ich den Typen sah, überlegte ich es mir anders und ließ mir durch die beiden helfen. Er war Werkzeug technisch gut ausgerüset, wie ich neuerdings ja auch, nur eben grad heute nicht. Sah sich das Hinterrad an und klopfte irgendwie mit einem Werkzeug hinten an ein Teil. Das Rad ließ sich wieder etwas drehen. Aber auch nicht wirklich. Er bot mir dann sogar an, dass ich mit seinem Rad fahre und er nimmt meines, um mich zu begleiten. Aber das wollte ich dann doch nicht, zumal die auch in die andere Richtung unterwegs waren und ich ja nach K. sofort in einen Radladen wollte. Ich haute mich dann aufs Rad und holte raus was halt ging. Zumindest ließ es sich wieder treten. Wenn auch schwer. Die Rücktritt - und Hinterradbremse funktionierten gar nicht mehr, wie ich mit Erschrecken später feststellte.
Puhu, gottseidank noch rechtzeitig vor der serpentinenartigen Radwegabfahrt.
Puhu, gottseidank noch rechtzeitig vor der serpentinenartigen Radwegabfahrt.
Irgendwie schaffte ich dann die 8 km zurück nach K. in den Radladen wo ich mein Rad schon div. Male in diesem Jahr vorstellte. Diesmal ist es eine größere Sache und der Händler fragte mich, was ich denn investieren wolle. NICHTS natürlich, was ist das denn überhaupt wieder für eine Frage. Die Reparatur kann bis zu 150 € kosten, wenn es halt die Nabe sei, Mehrkosten wären schnell erreicht. Er stellte mir die Frage, bzw. es stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnen würde, da es ja jetzt schon Räder ab 400 € gäbe. *heul*
ABER ich will das Rad und kein neues dort kaufen. Ich hänge an dem Rad. Es ist doch meine 'Rennmaschine', die ich damals von meinem Papi übernahm. Sicherlich ist es in die Jahre gekommen, aber es musste bei mir ja auch viel leisten. Nun jedenfalls übernachtet es ein paar Nächte in der Radklinik und ich hoffe, sie kriegen es im finanziellen Rahmen wieder hin, so dass ich die Reparaturkosten in den nächsten 2, 3 Jahren noch rausfahren kann. Dann ist immer noch Zeit an ein neues Rad zu denken. Denn was mache ich hier oder sonst wo ohne RAD. Ohne mein RAD bin ich doch gar keine richtige Menschin.
Ich bin sowas von Rad abhängig ... ohne geht gerade mal ein paar Tage.
Sollte es sich nicht reparieren lassen, lade ich es nächste Woche auf meinen Peugy und fahre damit zu seiner Geburtstätte, denn es ist ein extra individuell zusammen geschraubtes Teil, dessen Laden noch existiert und ich schon letztes Jahr an eine eventl. Neuanschaffung aus diesem Laden dachte. Wenn es denn unbedingt sein muss !
Und mir ein defektes Rad, als Erinnerungsstück an meinen Papi, in den Keller
zu stellen, wie der Verkäufer heute sagte, dafür musste ich schon einige Keller
zu viel vor Umzügen ausräumen, dass ich sowas tunlichst unterlassen werde.
Ich weiß schon nicht wohin mit meinem Federkern, da ich immer noch
keinen Seitenschneider auftreiben konnte.
Mein armes Radel und ich bin total verstört.
Aber vielleicht gefällt es ihm ja dort vorübergehend, wo es jetzt steht.
SANDUKUS
1 Kommentar:
Oh jeh, welch ein Pech. :(
Dass du so an dem Rad hängst kann ich sehr gut verstehen.
Kann der Mech nicht einfach ein neues Rad einfügen? Das würde Arbeitsaufwand einsparen, was doch sicherlich die meisten Spesen verursacht. Vielleicht sogar ein Occasionsrad..
Ich drück dir die Daumen.
Das Kanu ist wieder frei, es muss nur noch für Langbeinige gerichtet werden. Es steht draussen im Regen.
Ohweiah, da fällt mir ein, dass auch noch der Rasenmäher draussen ist.....
tschüsli
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