Es ist immer noch Di. der 13.09.16
Unsere heutige Tagesetappe ist noch lange nicht zuende.
Unsere heutige Tagesetappe ist noch lange nicht zuende.
Heute morgen starteten wir in Monetier - les - Bains. Fuhren über BRIANCON,
dem Col dÌzoard, Arivieux - Guillestre - Vars - dem Col de Vars - Jausiers -
Col des Restefond - Col la Bonette. Mittlerweile gegen o1:oo p.m.
fahren wir nun St. - Etienne - de Tinee entgegen. Und immer noch den
hohen Cols hinunter. Die Aussichten sind atemberaubend.
Auf der Abfahrt gibt es immer wieder etwas zu sehen.
Dieses kleine Dorf ist zwar mit ´ Privat ` gekennzeichnet.
Doch wenn wir schon mal dort sind.
Die Straßenführung ist schön schnörkelig
Und wieder kommen wir durch eine Schlucht an einem Fluß entlang.
Es ist hier so warm dass auch Echsen aus Steinritzen kriechen.
Allmählich nähern wir uns Saint Martin Vèsubie unserem heutigen Etappenziel.
Es ist schon Nachmittag und sehr schwül. In meiner Fahrtrichtung braut sich im
Gebirge was zusammen.
Es ist schon später Nachmittag und ich fahre noch immer höher. Mir ist so schwülwarm, dass ich
anhalte, um mir meinen leichten Rollkragenpulli unter dem T-Shirt nun doch noch auszuziehen.
Obwohl ich mit Blick auf den Himmel erahne, dass es wohl besser ist, schnell weiterzufahren.
Zumal ich nicht genau weiß, wieviel Zeit mich diese kurvige Strecke noch kosten wird,
bis ich den nächsten Campingplatz erreiche.
Doch mitten auf der Strecke erwischt mich der Regen. Es fängt sofort so heftig an zu regnen,
dass ich GARMIN`s Track nicht mehr ablesen kann, weil er durch die raufprasselnden
Regentropfen ständig umspringt. Ich erreiche dann schon ziemlich durchnässt ein kleines
Buswartehäuschen wo ich KAWA unterstellen kann und ich mir ein aller Ruhe meine
Regenhaut überziehe. Ich warte den starken Regenguss ab. Als es etwas nachlässt will
ich versuchen weiterzukommen. Doch schon nach kurzer Zeit setzt der Starkregen erneut
ein und ich kann mich unter einem überdachten Parkplatz stellen, wo schon eine
Motorradmännergruppe sich trocken hält. Ich kann mir schwer vorstellen, heute noch
bei diesem Regen mein Zelt irgendwo aufzubauen. Ich versuche eine Adresse für eine
Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen. Ein Motorradfahrer guckt in sein Navy.
Die Motorradgruppe wollte in meine Richtung über den Berg fahren um dann nach
Italien abzudrehen. Doch in Anbetracht des Starkregens nehmen sie davon Abstand
und wollen zurück fahren und von dort nach Italien schwenken. Ich starte erneut, in der
Hoffnung irgendwas passendes zur Übernachtung zu finden. Ich bin ganz alleine auf
dieser Gebirgsstraße unterwegs und denke, ich werde es bis zu dem nächsten geplanten
Campingplatz vor Anbruch der Dunkelheit bestimmt nicht mehr schaffen. Doch da
sehe ich ein Chalèt Schild und biege in die Richtung ab. Vielleicht klappt es ja mit einer
günstigen Übernachtungsmöglichkeit, wo ich mich trockenlegen kann. Das Eingangs Tor
schwenkt vor meiner Nase automatisch zu. Dann ruft eine Frau vom Balkon runter und öffnet
das Tor wieder. Ich fahre rein, doch fühle mich da irgendwie so eingesperrt nicht wohl,
sodass ich sofort wieder wende und hinaus fahre und weiter den Berg hoch.
Ich komme nach einiger Zeit an einem
Campingplatz Hinweisschild vorbei und biege ab. Ja - dort kann ich bleiben. Doch es regnet
immer noch so stark, dass es keinen Sinn machen würde, ein eh schon vom Morgen
durchnässtes Zelt aufzubauen. Also richte ich mich erst mal unter dieser Überdachung ein. Ich
denke schon, dort auf der Bank zu übernachten. Später laße ich meine vollkommen nassen
Klamotten wie T-Shirt, Motorradhose, Regenhaut, U-Hose in einem Trockner in einer
Stunde trocknen. Die Strümpfe fliegen in den Müll. Der Regen hört nicht mehr wirklich auf
an diesem Tag. Ich bin dann doch nicht ganz alleine auf dem Campingplatz und baue etwas
später doch noch mein Zelt auf. Meine mit Klebefolie beklebte riesen Frankreichkarte lege ich als
Wasserschutz unter meine Thermomatte in der Hoffnung in der Nacht einigermaßen trocken
zu bleiben. Doch wie geht die Tour weiter ? Soll ich abdrehen ? Denn bei diesem Regen
weiter ins Gebirge hoch zu fahren, das wäre mehr als leichtsinnig. Und ich bin doch eh
schon froh es bis hierhin geschafft zu haben ... yeah !!
So nach und nach trudelten dann die anderen Campinggäste ein. Darunter ein holländisches
Gespannfahrer Pärchen und ein deutsches Pärchen welches mit Bus und Motorrad unterwegs war.
Es kommt noch zu einem regen Austausch. Der eine Motorradfahrer kann mir mit Klebeband
für meinen gebrochenen Griffheizungsschalter aushelfen. Ich hatte zuvor mit Pflaster versucht
ihn zum Halten zu bringen. Doch bei dem Regen war alles aufgeweicht. Ferner lerne ich wieder
andere Karten, Gegenden und Fahrmöglichkeiten kennen. Meine Kartenausrüstung läßt nämlich
sehr zu wünschen übrig und ich kann die Karten fast gar nicht gebrauchen, um mir eine alternativ
Route auszudenken, wenn ich den weiteren Track nicht nehmen sollte. An diesem Tag kam
ich das erste Mal auf einer Tour im nirgendwo, mit Zelt und Schlafsack unterwegs, mit
Starkregen in Berührung. Dieses musste erst mal verkraftet werden.
Ich war mal wieder hundemüde ... und wusste vorerst janüscht mehr.
hohen Cols hinunter. Die Aussichten sind atemberaubend.
Auf der Abfahrt gibt es immer wieder etwas zu sehen.
Dieses kleine Dorf ist zwar mit ´ Privat ` gekennzeichnet.
Doch wenn wir schon mal dort sind.
Die Straßenführung ist schön schnörkelig
| Machen es die richtig .. .erst mal eine Stärkung ? |
Und wieder kommen wir durch eine Schlucht an einem Fluß entlang.
Es ist hier so warm dass auch Echsen aus Steinritzen kriechen.
| Wir passieren ISOLA |
| Dort hätte ich nicht schlecht Lust gehabt einen Kaffee zu trinken ... |
Allmählich nähern wir uns Saint Martin Vèsubie unserem heutigen Etappenziel.
Es ist schon Nachmittag und sehr schwül. In meiner Fahrtrichtung braut sich im
Gebirge was zusammen.
Es ist schon später Nachmittag und ich fahre noch immer höher. Mir ist so schwülwarm, dass ich
anhalte, um mir meinen leichten Rollkragenpulli unter dem T-Shirt nun doch noch auszuziehen.
Obwohl ich mit Blick auf den Himmel erahne, dass es wohl besser ist, schnell weiterzufahren.
Zumal ich nicht genau weiß, wieviel Zeit mich diese kurvige Strecke noch kosten wird,
bis ich den nächsten Campingplatz erreiche.
Doch mitten auf der Strecke erwischt mich der Regen. Es fängt sofort so heftig an zu regnen,
dass ich GARMIN`s Track nicht mehr ablesen kann, weil er durch die raufprasselnden
Regentropfen ständig umspringt. Ich erreiche dann schon ziemlich durchnässt ein kleines
Buswartehäuschen wo ich KAWA unterstellen kann und ich mir ein aller Ruhe meine
Regenhaut überziehe. Ich warte den starken Regenguss ab. Als es etwas nachlässt will
ich versuchen weiterzukommen. Doch schon nach kurzer Zeit setzt der Starkregen erneut
ein und ich kann mich unter einem überdachten Parkplatz stellen, wo schon eine
Motorradmännergruppe sich trocken hält. Ich kann mir schwer vorstellen, heute noch
bei diesem Regen mein Zelt irgendwo aufzubauen. Ich versuche eine Adresse für eine
Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen. Ein Motorradfahrer guckt in sein Navy.
Die Motorradgruppe wollte in meine Richtung über den Berg fahren um dann nach
Italien abzudrehen. Doch in Anbetracht des Starkregens nehmen sie davon Abstand
und wollen zurück fahren und von dort nach Italien schwenken. Ich starte erneut, in der
Hoffnung irgendwas passendes zur Übernachtung zu finden. Ich bin ganz alleine auf
dieser Gebirgsstraße unterwegs und denke, ich werde es bis zu dem nächsten geplanten
Campingplatz vor Anbruch der Dunkelheit bestimmt nicht mehr schaffen. Doch da
sehe ich ein Chalèt Schild und biege in die Richtung ab. Vielleicht klappt es ja mit einer
günstigen Übernachtungsmöglichkeit, wo ich mich trockenlegen kann. Das Eingangs Tor
schwenkt vor meiner Nase automatisch zu. Dann ruft eine Frau vom Balkon runter und öffnet
das Tor wieder. Ich fahre rein, doch fühle mich da irgendwie so eingesperrt nicht wohl,
sodass ich sofort wieder wende und hinaus fahre und weiter den Berg hoch.
![]() |
| Innerhalb kürzester Zeit fließen ganze Sturzbäche die Strraße hinunter |
Ich komme nach einiger Zeit an einem
Campingplatz Hinweisschild vorbei und biege ab. Ja - dort kann ich bleiben. Doch es regnet
immer noch so stark, dass es keinen Sinn machen würde, ein eh schon vom Morgen
durchnässtes Zelt aufzubauen. Also richte ich mich erst mal unter dieser Überdachung ein. Ich
denke schon, dort auf der Bank zu übernachten. Später laße ich meine vollkommen nassen
Klamotten wie T-Shirt, Motorradhose, Regenhaut, U-Hose in einem Trockner in einer
Stunde trocknen. Die Strümpfe fliegen in den Müll. Der Regen hört nicht mehr wirklich auf
an diesem Tag. Ich bin dann doch nicht ganz alleine auf dem Campingplatz und baue etwas
später doch noch mein Zelt auf. Meine mit Klebefolie beklebte riesen Frankreichkarte lege ich als
Wasserschutz unter meine Thermomatte in der Hoffnung in der Nacht einigermaßen trocken
zu bleiben. Doch wie geht die Tour weiter ? Soll ich abdrehen ? Denn bei diesem Regen
weiter ins Gebirge hoch zu fahren, das wäre mehr als leichtsinnig. Und ich bin doch eh
schon froh es bis hierhin geschafft zu haben ... yeah !!
So nach und nach trudelten dann die anderen Campinggäste ein. Darunter ein holländisches
Gespannfahrer Pärchen und ein deutsches Pärchen welches mit Bus und Motorrad unterwegs war.
Es kommt noch zu einem regen Austausch. Der eine Motorradfahrer kann mir mit Klebeband
für meinen gebrochenen Griffheizungsschalter aushelfen. Ich hatte zuvor mit Pflaster versucht
ihn zum Halten zu bringen. Doch bei dem Regen war alles aufgeweicht. Ferner lerne ich wieder
andere Karten, Gegenden und Fahrmöglichkeiten kennen. Meine Kartenausrüstung läßt nämlich
sehr zu wünschen übrig und ich kann die Karten fast gar nicht gebrauchen, um mir eine alternativ
Route auszudenken, wenn ich den weiteren Track nicht nehmen sollte. An diesem Tag kam
ich das erste Mal auf einer Tour im nirgendwo, mit Zelt und Schlafsack unterwegs, mit
Starkregen in Berührung. Dieses musste erst mal verkraftet werden.
Ich war mal wieder hundemüde ... und wusste vorerst janüscht mehr.










2 Kommentare:
Na - das war ja ein Tag! Route des Grande Alpes muß ich dann wohl auch mal fahren! Und son Gewitter - da muß man manchmal halt einfach durch. Aber hat ja auch geklappt. Und wenn es sogar einen Trockner gibt...
Deine Starkregenfotos sind klasse geworden. Shice Wetter, aber prima Fotos :-)
Und wie das Zelt dort auf halb acht auf den Fliesen steht. Genial.
Meine Erfahrung ist es, sich bei Starkregen in der Regenkombi irgendwo unterzustellen, solange bis es in normalen Regen übergeht. Nur leider fehlt mir dazu fast immer die Geduld. *seufz* Solch einen Regenguss hält auch keine Regenkombi aus. Schön, dass du durchgehalten hast. Darauf kannst du stolz sein!
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