Am nächsten Morgen ist es dann schon ö8:33 bis ich vor meinem Kaffee sitze.
Brötchen schlug ich am Vorabend aus, als sie mir zum Morgen Kaffee
angeboten werden. Hätt ich doch bloß zugesagt, als ich die frischen Dinger sehe.
Doch ich hatte selbst noch Brot im Gepäck.
Die nette le camping patron vom Camping du Cret
macht zum Abschied noch ein bis zwei Bilder mit meiner Camera bevor ich an diesem
Sonntagmorgen wieder in den Regen starte. Sie holt auch noch ihre Camera und macht
für sich ein Foto. Es wäre ihr letztes Jahr auf dem Platz und sie will es als Erinnerung.
Schade, dass sie wohl nicht mehr auf diesem Platz anzutreffen sein wird. Denn
dort gefiel es mir, obwohl ich ja nur auf einem Parkplatz mein Zelt aufstellte
war die Atmosphäre dort sehr nett.
| KAWA .... ... komm nun endlich |
Von St-Jean-Sixt aus geht es also
dem C o l d e l a C o l o m b i è r e 1.613 m entgegen.
Nun kann ich den ersten von meinen Tracks nehmen um weiter
zum Genfer See zu kommen.
dem C o l d e l a C o l o m b i è r e 1.613 m entgegen.
Nun kann ich den ersten von meinen Tracks nehmen um weiter
zum Genfer See zu kommen.
| o9:18 a.am. Gipfel erreicht |
Um o9:18 a.m. stehen wir am Col de la Colombieré 1.613 m Gipfel
als aus dem Nebel zwei weitere Motorradfahren auftauchen. Zwei
Belgier oder Niederländer die an`s Mittelmeer wollen.
Auf der ganzen Tour de France sehen wir beschrifteten Asphalt.
Ich verfolge schon seit Jahren die spannende Tour de France im TV.
Früher noch viel mehr als heute. Mein Vater war auch ein begeisteter Gucker, der als
junger Mann in Berlin selbst ein Rennrad fuhr. Er brachte mir das Fahrradfahren bei und
übte mit mir als ich meinen PKW Führerschein machte auf dem Bundeswehrübungsgelände.
Wo ich sein Auto auf LKW Randreifen aufsetzte.
Meinen Motorradführerschein machte ich erst Jahre später in Berlin .
Niemals hätt ich mir träumen lassen mal in die Tour de France alias
Route des Grandes Alpes
Gegend zu kommen, geschweige denn mit einem eigenen Motorrad.
D A N K E
| nur einmal fotografiert |
| Dort nach links zweigt unser Track ab ... doch Route Barrèe |
Ein Banner von der erst kürzlich beendeten Tour de FRANCE 2o16.
Ein weiteres Hinweisschild auf eine andere sehr bekannte Radsportveranstaltung,
welches ich auf der Hintour überfuhr, wollte ich unbedingt auf der Rücktour fotografieren.
Doch ich sah es nicht mehr.
| Entsteht hier das teure EVIAN Mineralwasser ...?! |
Ich fahre nun den ersten meiner Tracks nach, den ich auf der Hintour ja nicht komplett fuhr.
Cluses - Chàtillon - Taninges - Lets Gets - Morzine -
St. Jean d. Aulps wo ich an dem 3. Campingplatz von der Hintour
vorbei komme. Evian les Bains - Mellerie - St. Gringolph
Cluses - Chàtillon - Taninges - Lets Gets - Morzine -
St. Jean d. Aulps wo ich an dem 3. Campingplatz von der Hintour
vorbei komme. Evian les Bains - Mellerie - St. Gringolph
Die Uferstraße direkt am Genfer See entlang ist an diesem Regensonntag nicht stark
befahren und daher sehr schön zu fahren. Sie ähnelt bisschen der Uferstraße von
Bregenz nach Lindau die auch direkt am See / B`See entlang führt.
Dennoch halte ich nicht mehr oft.
Grenze FRANCE / Ch
An dieser Stelle weigert sich meine kleine KAWA weiterzufahren ...
NEIN ... ICH will nicht in die CH fahren !!
Wir stehen dort tatsächlich eine ganze Weile und überlegen was
wir nun tun. Ein Kaffee auf noch französischer Seite wäre nicht schlecht.
Doch in Grenznähe ist da nix mehr. KAWA will zurück nach Menton
da da das Wetter eh besser war. Das mit den bereits verschneiten und
gesperrten Pässen hatte sie bereits vergessen.
Auf CH Seite verfransen wir uns dann wieder total, sodass wir auch gar nicht mehr
den ersten geplanten Campingplatz dieser Tour ansteuern. Irgendwo an einer Tankstelle
trinke ich dann nochmal einen Kaffee und erkundige mich nach dem Weg nach
AIGLE ... es sei ganz easy zu finden bekomme ich als Antwort. Und so war es
dann auch tatsächlich. Ich muss im letzten Kreisverkehr schlicht und ergreifend
das kleine Aigle Schild übersehen haben ...
dann auch tatsächlich. Ich muss im letzten Kreisverkehr schlicht und ergreifend
das kleine Aigle Schild übersehen haben ...
Chàteau d Oex - Saanen - Zweisimmen
Wir passieren ein zweites Mal den Col des Mosses 1.445 m
Gegen o3:oo a.m. irgendwo im Berner Oberland unterwegs
findet das KAWA Team nach diesem zweiten Regenfahrtag nun den mit
21,6o CHF bezahlten wohl teuersten Campingplatz der kompletten
Tour. Unsere letzten CHF 2,90 gehen für einen nicht ganz koscheren Kaffee drauf.
Doch uns wird sofort für unsere nasse Motorradklufft der wärmende Heizungskeller
angeboten. Ich suche mir also ein Plätzchen, baue das Zelt auf und ziehe mich
dann im Heizungskeller erst einmal um und hänge über Nacht all meine nassen
Sachen dort zum Trocknen auf. In der Nacht dürften diesmal wohl selbst
Sachen dort zum Trocknen auf. In der Nacht dürften diesmal wohl selbst
meine Daytonas trocknen, die ich später noch mit Zeitungspapier ausstopfe.
Die Campingplatz Besitzerin betreibt nebendran klugerweise noch ein Sportgeschäft in dem
sie icebreaker Kleidung aus Merino Wolle anbietet. Ich nutze die Gelegenheit
um mich in dem Lädchen umzuschauen. Doch die icebreaker Shirts kommen für mich
nicht infrage, da sie auf meiner empfindlichen Haut kratzen. Außerdem bin ich mit
meinen ebenfalls in der Schweiz im letzten Jahr gekauften Outlet Odlo
Winterkapuzenkragenshirts mehr als gut ausgerüstet.
Doch ich finde einen royalblauen Halsschlauchschal um den ich immer wieder
herrumschleiche bis es meiner ist. Diesen trage ich dann ab sofort zusammen mit dem
royalblauen oder grauen Skischalkragenshirt von Odlo.
um mich in dem Lädchen umzuschauen. Doch die icebreaker Shirts kommen für mich
nicht infrage, da sie auf meiner empfindlichen Haut kratzen. Außerdem bin ich mit
meinen ebenfalls in der Schweiz im letzten Jahr gekauften Outlet Odlo
Winterkapuzenkragenshirts mehr als gut ausgerüstet.
herrumschleiche bis es meiner ist. Diesen trage ich dann ab sofort zusammen mit dem
royalblauen oder grauen Skischalkragenshirt von Odlo.
| Für KAWA nur ein kleines Dach |
| Der Kabelbinder hält .... |
Am Montag geht es dann weiter durchs
Niedersimmental, über Thun, ein Stückchen am Thuner See entlang,
über den Schallenbergpass - Entlebuch - Luzern
am Zuger See entlang - durch Zürich - wo das KAWA Team dann mal
wieder richtig von der Spur abkommt und fast direkt am Flughafen in Kloten landet,
da es den Wegweisern nach Schaffhausen folgt. Die grobe Richtung stimmt ja und
Schaffhausen klingt ja nicht gar so fremd. Doch kurz davor kann ich noch auf die
richtige Strecke nach Winterthur abbiegen um auf die 1 zu kommen. Auf der
richtige Strecke nach Winterthur abbiegen um auf die 1 zu kommen. Auf der
Hintour bemerkten wir Zürich nicht einmal und wunderten uns schon längst
durchgefahren zu sein. Über Frauenfeld geht es unserem
Ausgangsstandort entgegen, den das KAWA Team dann nach
2.383 km und 11 Tagen gegen o3:oo p.m. erreicht.
....

2 Kommentare:
Was für eine Tour! Schade daß es am Ende so regnerisch war - das wünscht man echt keinem. Hast Dich aber gut geschlagen.
Jedenfalls hab ich jetzt ein weiteres Ziel auf der Liste, wo ich mal hin muß! Danke für den Bericht!
:-)
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