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Donnerstag, Oktober 06, 2016

St-Jean-de- Sixt




Am nächsten Morgen ist es dann schon ö8:33  bis ich vor meinem Kaffee sitze.
Brötchen schlug ich am Vorabend aus, als sie mir zum  Morgen Kaffee
angeboten werden. Hätt ich doch bloß zugesagt, als ich die frischen Dinger sehe.
Doch ich hatte selbst noch Brot im Gepäck.






Die nette  le camping patron   vom    Camping du Cret
macht zum Abschied noch  ein bis zwei Bilder mit meiner Camera bevor ich an diesem
Sonntagmorgen wieder in den Regen starte. Sie holt auch noch ihre Camera und macht
für sich ein Foto. Es wäre ihr letztes Jahr auf dem Platz und sie will es als Erinnerung.
Schade, dass sie wohl nicht mehr auf diesem Platz anzutreffen sein wird. Denn 
dort gefiel es mir, obwohl ich ja nur auf einem Parkplatz mein Zelt aufstellte
war die Atmosphäre dort sehr nett.







KAWA .... ... komm nun endlich


Von   St-Jean-Sixt   aus geht es also
dem    C o l   d e   l a   C o l o m b i è r e 1.613 m   entgegen.
Nun kann ich den ersten von meinen Tracks nehmen um weiter
zum Genfer See zu kommen.















o9:18 a.am. Gipfel erreicht











Um o9:18 a.m. stehen wir am   Col de la Colombieré   1.613 m   Gipfel
als aus dem Nebel zwei weitere Motorradfahren auftauchen. Zwei
Belgier oder Niederländer die an`s Mittelmeer wollen.































Auf der ganzen  Tour de France   sehen wir beschrifteten Asphalt.
Ich verfolge schon seit Jahren die spannende Tour de France  im TV.   
Früher noch viel mehr als heute. Mein Vater war auch ein begeisteter Gucker, der als
 junger Mann in Berlin selbst ein Rennrad fuhr. Er brachte mir das Fahrradfahren bei und
übte mit mir als ich meinen PKW Führerschein machte auf dem Bundeswehrübungsgelände.
Wo ich sein Auto auf  LKW Randreifen aufsetzte.
Meinen Motorradführerschein machte ich erst  Jahre später in Berlin .
Niemals hätt ich mir träumen lassen mal in die   Tour de France   alias  
 Route des Grandes Alpes 
Gegend zu kommen, geschweige denn mit einem eigenen Motorrad.

D A N K E 


nur einmal fotografiert











Dort nach links zweigt unser Track ab ... doch Route Barrèe







Ein Banner von der erst kürzlich beendeten   Tour de FRANCE 2o16.

Ein weiteres Hinweisschild auf eine andere sehr bekannte Radsportveranstaltung,
welches ich auf der Hintour überfuhr, wollte ich unbedingt auf der Rücktour fotografieren. 
Doch ich sah es nicht mehr.



Entsteht hier das teure EVIAN Mineralwasser ...?!


Ich fahre nun den ersten meiner Tracks nach, den  ich auf der Hintour ja nicht komplett fuhr. 
Cluses - Chàtillon - Taninges - Lets Gets - Morzine
St. Jean d. Aulps   wo ich an dem  3. Campingplatz  von der Hintour 
vorbei komme. Evian les Bains  -  Mellerie  -  St. Gringolph
Die Uferstraße direkt am Genfer See entlang ist an diesem Regensonntag nicht stark 
befahren und  daher sehr schön zu fahren. Sie ähnelt bisschen der Uferstraße von 
Bregenz nach Lindau die auch direkt am  See / B`See entlang führt. 
Dennoch halte ich nicht mehr oft.

Grenze FRANCE / Ch




An dieser Stelle weigert sich   meine kleine KAWA   weiterzufahren ...
NEIN ... ICH will nicht in die CH fahren !!
Wir stehen dort tatsächlich eine ganze Weile und überlegen was
wir nun tun. Ein Kaffee auf noch französischer Seite wäre nicht schlecht.
Doch in Grenznähe ist da nix mehr. KAWA  will  zurück nach   Menton
da da das Wetter eh besser war. Das mit den bereits verschneiten und
gesperrten Pässen hatte sie bereits vergessen.





Auf CH Seite verfransen wir uns dann wieder total, sodass wir auch gar nicht mehr
den ersten geplanten Campingplatz dieser Tour ansteuern. Irgendwo an einer Tankstelle
trinke ich dann nochmal einen Kaffee und erkundige mich nach dem Weg nach
AIGLE ... es sei ganz easy zu finden bekomme ich als Antwort. Und so war es 
dann auch tatsächlich. Ich muss im letzten Kreisverkehr schlicht und ergreifend 
das kleine Aigle Schild übersehen haben ...







Chàteau d Oex  Saanen  Zweisimmen


Wir passieren ein zweites Mal den   Col des Mosses 1.445 m





Gegen o3:oo a.m. irgendwo im  Berner Oberland  unterwegs 
findet das KAWA Team nach diesem  zweiten Regenfahrtag  nun den  mit 
21,6o CHF bezahlten wohl teuersten  Campingplatz    der kompletten 
Tour. Unsere letzten CHF 2,90 gehen für einen nicht ganz koscheren Kaffee drauf.
Doch uns wird sofort für unsere nasse Motorradklufft der wärmende Heizungskeller
angeboten. Ich suche mir also ein Plätzchen, baue das Zelt auf und ziehe mich
dann im Heizungskeller erst einmal um und hänge über Nacht all meine nassen 
Sachen dort zum Trocknen auf. In der Nacht dürften diesmal wohl selbst 
meine Daytonas trocknen, die ich später noch mit Zeitungspapier ausstopfe.

Die Campingplatz Besitzerin betreibt nebendran klugerweise noch ein Sportgeschäft in dem
sie    icebreaker    Kleidung aus Merino Wolle anbietet. Ich nutze die Gelegenheit 
um mich in dem Lädchen umzuschauen. Doch die icebreaker Shirts kommen für mich
  nicht infrage, da sie auf meiner empfindlichen Haut kratzen. Außerdem bin ich mit
  meinen ebenfalls in der Schweiz im letzten Jahr gekauften  Outlet Odlo
 Winterkapuzenkragenshirts  mehr als gut ausgerüstet.

Doch ich finde einen  royalblauen Halsschlauchschal um den ich immer wieder 
herrumschleiche bis es meiner ist. Diesen trage ich dann ab sofort zusammen mit dem
royalblauen oder grauen  Skischalkragenshirt von Odlo.







Für KAWA nur ein kleines Dach













Der Kabelbinder hält ....





Am Montag  geht es dann weiter  durchs 
Niedersimmental,  über Thun,  ein Stückchen am  Thuner See  entlang,
 über den  Schallenbergpass  - Entlebuch  - Luzern 
am   Zuger See entlang - durch    Zürich -  wo das KAWA Team  dann mal  
wieder richtig von der Spur abkommt  und fast direkt am Flughafen in Kloten landet,
da es den Wegweisern nach Schaffhausen folgt. Die grobe Richtung stimmt ja und 
Schaffhausen klingt ja nicht gar so fremd.  Doch kurz davor  kann ich noch auf  die 
richtige Strecke nach Winterthur  abbiegen  um auf die 1 zu kommen. Auf der
Hintour bemerkten wir Zürich nicht einmal und wunderten uns schon  längst
durchgefahren  zu sein. Über   Frauenfeld  geht es unserem
Ausgangsstandort entgegen, den das KAWA Team dann nach
2.383 km und 11 Tagen  gegen  o3:oo p.m. erreicht. 























....

2 Kommentare:

clmt.de hat gesagt…

Was für eine Tour! Schade daß es am Ende so regnerisch war - das wünscht man echt keinem. Hast Dich aber gut geschlagen.
Jedenfalls hab ich jetzt ein weiteres Ziel auf der Liste, wo ich mal hin muß! Danke für den Bericht!

Sandukus hat gesagt…

:-)