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Dienstag, April 02, 2019

Ausreden Wildcampen

W i l d c a m p e n   ist in Dänemark verboten !!
Zum Zelten gibt es
 

Wenn man auf  Behaglichkeiten während des Urlaubs verzichten kann, KAWA & ICH verzichten generell drauf !! - gibt es zur Zeit ca. 900 Naturlagerplätze überall in Dänemark, die mit Toilette und fließendem kaltem Wasser versehen sind. Es kostet nur DKK 20 (ca. 3 Euro), die Plätze zu benutzen. Man darf nur für zwei Nächte auf selbem Platz übernachten. Bitte beachten: Autos, Wohnwagen, Motorräder und Mopeds sind nicht gestattet. 

Ein Drittel der Plätze verfügt über ein Shelter, 
eine 3-seitige Holzkonstruktion, die bei Übernachtung gegen Wetter und Wind schützt. 

 
Der Treffpunkt am Fr. 28. Juni 19  auf dem Rasta Ulricehamn hat so eine Hütte die werden wir dann nehmen


 Der Friluftsrådet hat einen Führer über die Naturlagerplätze herausgegeben. Der Führer ist bei den meisten Buchhändlern sowie bei den örtlichen Fremdenverkehrsbüros erhältlich und auch im Internet bei der Geobuchhandlung. Nein danke !!

Die Naturlagerplätze haben ihre eigene Homepage. Dort können Sie über die neuesten angemeldeten Plätze lesen. Schade ... die Seite gibt es nicht mehr !!

Regeln: 

Zum Schutz der Natur gelten gewisse Regeln, wenn man in den Wäldern zelten möchte: 
wie nun verboten ? oder nicht ? .... ich bin eh zu allem viel zu feige und wild campte ich mit KAWA noch nie ... sowie ich auch noch nie an einem Lagerfeuer saß ....


man darf nur eine Nacht an der selben Stelle übernachten, maximal zwei Zelte am selben Platz und höchstens ein Drei-Mann-Zelt 
das Zelt muss außerhalb der Sichtweite von Wohn- und Landwirtschaftsgebäuden stehen, aber auch von Campingplätzen und Autostraßen 
offenes Feuer ist verboten 
motorisierter Transport auf den Waldwegen ist nicht gestattet 
an Stränden und Dünen, die an die Wälder angrenzen, ist das Zelten nicht erlaubt 
• beim Verlassen des Zeltplatzes muss man seinen Abfall mitnehmen


 Tipp: Grauzone „Lagern“ Biwakieren
 
Lagern bedeutet einfach rasten oder „Pause machen“ und ist selbstverständlich erlaubt. 
Der Übergang zwischen campen und lagern ist fliessend, sodass meist nicht geklärt werden kann ob der „Täter“ nun einfach lagert oder schon campiert.
Lagern kann man auch mit einem Biwaksack oder einem Schirm als Ersatz für das Zelt. 
Auch ein Tarp, Poncho oder nur ein Schlafsack/Isomatte sind möglich.
Biwakieren ist das »Kampieren außerhalb von Campingplätzen während eines kurzen, 
durch den Anlass gebotenen Zeitraumes im hochalpinen Gelände«.
Unter Kampieren versteht man meist das »Nächtigen von Personen in mobilen Unterkünften, wie Zelten, Wohnwägen, Kraftfahrzeugen, Wohnmobilen, Mobilheimen und dergleichen im Rahmen des Tourismus«. In der Regel ist das Biwakieren aber vom Verbot des Kampierens ausgenommen.
Es handelt sich dabei aber um eine rechtliche Grauzone. 

Wird man erwischt oder angesprochen sollte man auf der sicheren Seite bleiben und sich glaubwürdig „herausreden“, 
dass man nur Vögel beobachtet oder den Sonnenuntergang geniess
oder auf seinen Tourpartner wartet. und das ganze dann in der Inlandssprache, 
in dem Fall  

Schwedisch :           Jag var på min resepartner

und in
Dänisch :  Jeg venter på min tour partner
wenn er nicht kommt- dafür können wir dann nix


OK die Nr. mit den Vögeln & Sonnenuntergang

Dänisch :   Jeg ser på fugle og nyder solnedgangen
Schwedisch :   Jag tittar på fåglar och njut av solnedgången 
 
Nicht zu empfehlen ist es über mehrere Tage am selben Ort zu „lagern“ und/oder Müll zu hinterlassen sowie Schaden (Lagerfeuer) anzurichten.

1 Kommentar:

clmt.de hat gesagt…

Das ist ja ein schwedischer 'Autobahnrastplatz' - und das ist das Toilettenhaus, offenbar mit Aufenthaltsraum. Da tanzt der Bär - da kommt sicher 1 Auto pro Stunde.

Ich Schwedens Wäldern kann man dann wild campen wenn man will - und man einen geeigneten Platz findet.
Der TET führt nicht direkt durch mein erforschtes Gebiet wo ich schon diverse geeignete Plätze als Wegpunkte weggespeichert habe. Aber wir werden sehen...