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Freitag, August 28, 2020

Bild vom fünftensechstenzwanzigzwanzig Heute: wesentlich mehr angeschwämmte Sträucher am Ufer u. bisschen mehr Wasser
Am Spätvormittag ging es mit Rad an den See Rhein. Es war verhangen und die Sonne ließ sich
 kaum sehen. Wir kraulten nur vor bis zum Anfang der Steinterrassen und retour zum Bojen Haken.
Auf dem Weg zum Bojen Haken platschte es auf einmal links neben uns. Wir dachten im ersten
 Moment wir seien dem mit Anzug und orangefarbener Markierungsboje Krauler zu nah gekommen.
Doch nein, ein Schwan hatte uns angegriffen oder aber er flog uns zu dicht an ? Sowas hatten wir
 noch nie erlebt. Wir versuchten Abstand von den beiden Schwänen zu halten. Als wir Höhe Bojen
Haken waren, hielten sich dort gerade die beiden Schwäne auf. So dass wir es vorzogen nicht 
abzutauchen und erst mal den Rückwärtskraulgang einlegten. Erst als die Mistviecher weg waren
 kraulten wir den Bojen Haken noch mal   an und tauchten zu ihm runter. Wir kraulten heute noch ein
 zweites Mal etwas später zum Bojen Haken und ein wenig hin und her. Uns war irgendwie fröstelig
heute. Gut sehen konnten wir auch nicht und ohne Brille ging gar nichts mehr. Wir müssen unbedingt
das Kortison absetzen, da die Nebenwirkungen jetzt wohl ihren Höhepunkt erreicht haben.
 Zunehmende Ängstlichkeit, in der Nacht tausendmal raus ... Sehstörungen ... ein zunehmend 
zerstörtes  ICH Gefühl ... brüchig sind wir ja eh schon ... durch das Kortison ist alles noch schlimmer.
Wieder bei unseren Sachen hat Regen eingesetzt ....  der Tach is eh gelaufen !!

Der See Rhein lag heute wieder sichtbar janz ruhig da, doch hatte ne immens starke Strömung.
Viele kleine Fischchen schwammen im Uferbereich. Die Sicht nach unten war heute glasklar, viel
 grünes langes Zeugs und steile Abrisskanten Formationen.

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