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Mittwoch, August 03, 2022

FÄRÖ End

 Heute Mittwoch haben wir Färö verlassen, aber nicht ohne nochmal den Küstenstreifen ab zufahren. Irgendwie schliefen wir die letzten beiden Nächte im Raukawald nicht so gut. Gestern Abend fand auf der Küstenstrasse ein Lauf statt. Wir wollten uns eigentlich wieder auf den selben Platz stellen. Doch überall hingen weiß rote Markierungsbänder die genau an dem Platz vorbei führten. Auf der Küstenstrasse kam dann einer auf Rollskiern daher  und hielt. Wir hatten uns schon mal am Hafen beim Wasserholen getroffen und ein paar Worte gewechselt. Er sagte mir das auch mit dem Abendlauf und dass es hier genügend Zeltplätze gibt. Also verschwanden wir an anderer Stelle im Wald. Die Stelle war leicht einsichtbar von der Straße aus. Doch hier nächtigen sie überall in der Gegend rum dass ich mir keinen Kopp machen sollte. Es war bewölkt und gab irgendwie keinen richtigen Sonnenuntergang. Am nächsten Vormittag .. also heute packten wir nach dem Kaffeekochen zusammen. Kurz vor den gelben Fähren machten wir noch ne klene Frühstückspause mit Blick in einiger Entfernung zu den Fähren die laufend zwischen Gotland und Färö hin und her pendeln. Die Überfahrt dauert nur ein paar Min..Wieder zurück auf Gotland suchten wir uns erstmal ne Tanke zum Nachtanken weil wir die nördliche Westseite bis in den hintersten Zipfel Gotlands nah am Wasser abfahren wollten. Wir fuhren immer wieder ein Stück auf dem Gotlandvegen für Radfahrer, doch folgten auch immer wieder der orange farbenen Wandermarkierungen. Fuhren weiche Waldpfade, ruckelten über grobsteinige weiße fast schon Geröllpisten .. was weniger Spaß machte. Öffneten und schlossen danach gleich wieder das ein oder andere Gatter um durchzukommen. Fuhren verastete schmale Waldpfade und ellenlange weiße gut zu fahrende Schotterpisten. Einmal konnten wir der Wanderwegmarkierung nicht mehr folgen da es nur Holztreppenstufen und kein Gatter zum Durchfahren fürs KNATTY Team gab. Es war mit über 30° C schon wieder recht warm und wir gingen als wir wieder an der Küste waren ins Meer. Die nicht ausgewiesenen Badestellen sind zum ins Wasser kommen immer recht schwierig da komplett Natur belassen. Gestern rutschte ich auf einem großen flachen Spiegel glatten Stein aus und knallte voll aufs linke Knie welches schon ne Bandage trag. Puh das war heftig. Abends bekam es Schmerzsalbe verpasst. Somit haben wir die auch gebraucht und nicht umsonst spazieren gefahren. Froh bin ich auch die Wanderstiefel dabei zu haben. Weniger froh allerdings dass die Sohlen am Rande mehrfach durch den Druck beim Verzurren gebrochen sind. Das Material wirkt richtig spröde. Am heutigen Nachmittag merkten wir, wir werden immer müder und fingen an Ausschau nach einem Plätzchen für die Nacht zu halten. Wir kamen an einen Stellplatz für WMB von wo aus verschiedene Laufstrecken starten. Da ich dringend meine div leeren Akkus aufladen muss blieben wir und konnten auch mal wieder unsere schon seit Wochen doch nicht stinkenden Merinoshirts mit Abwaschzeugs auswaschen. Immer noch etwas unsicher ob wir hier unser Zelt aufschlagen können ... falls die Flutlichter nachts angehen weil die hier rum rennen da ganz Schweden rennt. Wir sind nach einigen Offroad Pistenkm mit Gepäck und kleinen Erledigungsdingen fix und alle. 




































Das war vlt ne Piste mit 1 Meter breiten und tiefen Kuhlen die wir manchmal erst merkten wenn wir durch fuhren. Von unserem Gepäck verloren wir erstaunlicherweise nichts.



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