Heute wachten wir nach sieben Uhr mit rasenden Kopfschmerzen auf. Ein französicher Muckefuckkaffee brachte uns noch zus Übelkeit. Wir ließen es ruhig angehen und finden an unser zerrissenes Seideninlett für den Schlafsack zu nähen bis es uns etwas besser ging und wir Frühstücken konnten.
Der Campingplatz ist hier wirklich sehr gut gelegen. Direkt am Atlantik und bezahlbar dazu. Nur was nervig ist, sind die ständig wechselnden Camper. Gestern als wir zurück kamen war vor uns das rechte WB weg und dafür ein neuer Camper auf dem Platz. Ne Family mit 4 jüngeren Kindern wie die Orgelpfeiffen, die bis spät in den Abend draußen rum randalierten, während sich die Eltern im Camper um weiteren Zuwachs kümmerten. Wir natürlich wieder todmüde vom Tag wollten einfach nur Ruhe haben. Irgendwann schliefen wir ein und da fing es hinter uns auf der anderen Straßenseite an einem anderen Campingplatz an laut zu werden. Ein WB mit ner lauter männlichen Meute traf ein. Wir wurden aus dem Tiefschlaf gerissen und konnten, wie soll`s auch anders sein, danach nicht wieder sofort einschlafen.
Als wir heute von unserer Wanderung nach Ville de Quiberon an den Port Haliguen Quiberon zurück kamen war die kinderreiche Fam. gottseidank verschwunden, doch auch das Ehepaar wo wir so gut unser Handy aufladen konnten. Jetzt müssen wir uns wieder Alternativen suchen. Wir lassen ungern über Nacht die Technik hier in dem Waschraumhäuschen. Strom ist zwar frei hier doch wir brauchen einen Adapter um ans Netz gehen zu können. Nicht alle Camper haben Kabeltrommeln mit mehreren Stecklöchern dabei. Die Fluktuation ist hier einfach zu groß dass die Gefahr besteht dass unsere Technik einfach mit jemanden anderes außer uns weiter reist. Unser Zeltplatz ist genau neben dem Sanitärhaus und hinter unserem Zelt verläuft ne Straße halb getrennt durch eine Hecke und auch gleich wieder ein Campingplatz mit Flaschenentsorgungs containern und Treffpunkt der Franzosen zu einem Plausch. Also nicht der beste Platz, doch wenn Ruhe ist, ist`s uns wurschtie, was drum herum passiert.
Wir haben uns die Tage schon die ersten Sonnenbrände eingefangen. Total übel auf dem Rücken, Schulter und an den Beinen. Unsere Eisbrandblase heilt auch nicht richtig ab weil sie immer wieder im Atlantik Salzwasser schwimmen geht. Unsere tiefe Schnittwunde an Fußie`s großem Onkel tapen wir mit Pflaster, Gewebenklebeband und ner Tüte wenn wir los marschieren was wir heute taten.
Wir waren heute zweimal im Wasser schwimmen. Heute Vormittag war der Atlantik wieder ablaufend und die messerscharfen mit Muscheln übersäten dunklen Felsen waren wieder zu sehen. Jetzt am Abend ist wieder Hochwasser und der Wind hat wieder zugelegt. GARMIN II hat sich beschwert dass er heute nicht mit auf der Wanderung zum Port Haliguen war. Recht hat er !















































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen