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Sonntag, Mai 28, 2023

KNATTY Team 56266 - 56318





 
 Gedankenfetzen des heutigen Sonntags ...
 
Gut geschlafen nach dem aktiven gestrigen Tag. Unseren GARMIN II Wecker gestellt für 06:15 AM überhören wir morgens immer regenmässig. Wir schwitzen immer so in dem Schlafsack, dass wir das Gefühl haben unser Nacht T-Shirt ist auch schon nass. Das Gefühl täuscht wohl kaum, es ist nassgeschwitzt.
 
KNATTY fuhr genau wie gestern gegen 09:00 AM vom Campingplatz auf der Land zugewandten Atlantikseite in Richtung Küstenstraße die ganze Quiberon Südspitze um rundend auf die andere Atlantik Biskaya Seite. Die gesamte Küstenstraße ist so 24/25  km lang. Wir fuhren wieder zu dem langen ca. 9 km langen Atlantik / Biskaya Strand. Dort standen am Vormittag viele Wohnmobile die dort die Nacht verbracht hatten. Mit dem Camper kann man hier im Moment schon noch wild stehen. Mit dem Zelt nicht, dass sehen die Franzosen nicht gern. In der Saison sieht`s für Camper Freisteher bestimmt auch anders aus, ansonsten wäre wohl alles zugeparkt und dicht.

Wir packten unsere Motoklamotten wieder in den blauen großen Seesack und KNATTY passte Huckpack drauf aus. Es war schon am frühen Vormittag ziemlich warm. Wir wanderten diesmal den Strand rechts runter. Wir liefen im Wasser, rannten zwischendrin immer mal wieder. Es war eindeutig mehr Betrieb als in der Woche. Gegen Mittag hatten wir das Ende des Strandes erreicht. Die Ebbe war noch nicht soweit dass wir um die Felsen im noch Wasser zu dem kleinen Strand rum laufen konnten. Wir machten dann direkt im Sand am Wasser ne Kaffee u. Fresspause. Diesmal hatte die Primus auch wieder Kaffee und nicht nur warmes Wasser anzubieten.

Als wir uns auf den Rückweg machten, hatten sie einige Strandabschnitte ordentlich mit Strandvolk gefüllt. Bunte Sonnenschirme, spielende Kinder und immer wieder Wassersport Arten vom Feinsten. Selbst die kleinsten Kids die kaum laufen konnten wurden im Surfboarding von den Vätern oder Profis angelernt. Echt cool. Die Franzosen sind Wassersport begeistert und mögen ihren Atlantik, da gehört es von Kindesbeinen an, surfen und auf den Wellen zu reiten zu erlernen dazu. Wir blieben immer wieder irgendwo stehen und schauten zu, es gab wirklich viel zu sehen. Ein Vater wie er die Wellen für seine Tochter auslas und sie dann mit Schubs vor oder auf der Welle in Fahrt brachte. Das Wellen auslesen gehört für solche Sportarten dazu. Wir sahen mehrfach wie die Surflehrer die Wellenthermik gestikulierten. Wir waren Stunden auf dem ellen Strand unterwegs.

Angekommen bei unserem Strandausstieg gingen wir kurz zu KNATTY um zu sehen ob alles ok ist. Der Parkplatz hatte sich ordentlich gefüllt. Wir gingen zurück zum Strand. Tranken den restlichen Kaffee und stürzten uns bei der Wärme ins Wasser. 
 
Wir beobachteten wie so`n kleiner Surfboy ne Flasche Wein zum Kühlen in den Atlantik bringt ... geht Steine zum Beschweren holen und lässt die Weinflasche im Atlantik zurück. Als er mit den Steinen zurück kommt hat der Atlantik sich die Weinflasche geholt und er und seine Freude suchen nun schon über ne 1/4 Std nach der verschwundenen Weinflasche. Surfboys scheinen wohl auch nicht die hellsten Köpfe zu sein.
 
Uns war am fast schon Spätnachmittag so warm dass wir ein zweites Mal ins Wasser gingen. Unseren dick bepackten Rucksack am Strand zurück gelassen und immer im Auge behaltend. Wir wollen nicht wissen wieviel Zeugs dort in einer Sommersaison so verschwindet.

Gegen 05:00 PM packen wir zusammen. Es war ein langer Strandtag in der Sonne und fast immer in Bewegung. Trotz mehrmals mit Sonnenmilch einschmieren haben wir einige rote Sonnenbrandflecken am Körper. Heute wanderten, spazierten, rannten, schlenderten wir das erste Mal ohne Badeschuhe am Strand und im Wasser umher. Die Schnittwunde am linken großen Onkel klafft zwar .. wie wir abends sahen, immer noch auseinander, doch schmerzt nicht mehr.

KNATTY fuhr dann zurück wieder die 25 km Küstenstraße ab. In Quiberon im Promenaden, Strand, Restaurant Bereich war die Hölle los. Selbst dort auf den Stränden tummelten sich die Leute. KNATTY fuhr auch diesmal zum hundersten Mal in einige Sackgassen rein.

Wieder am Zelt wurde mit zwei Helfern, der Franzose und der DGF ler KNATTY bisschen quergestellt sodass wir ihre Kette mit einem Lappen bisschen vorreinigen und neu einfetten konnten. Eine von KNATTYs Cockpit Warnleuchten war gestern nach dem Tanken ne zeitlang an. Öl hatte sie genug. Doch was das für ein Symbol war wissen wir nicht. Google weiß es sicher ... ! Ferner ging KNATTY auch heute mal wieder aus und sprang nicht gleich wieder an. Keine Ahnung was sie hatte. Liegt es daran dass das Smarty mit an der Batterie hängt. Dummerweise ist die USB Leitung nicht mit der Zündung gekoppelt, deshalb ziehen wir immer den Stecker raus.
 
Wir kochen uns diesmal selbst Nudeln. Essen diese mit Rest Corizo Wurst, Käse und Apfelmus. Nudeln kann man auch gut kalt essen. Waschen ab und gehen uns duschen und schon is wieder Abend.

22:22 PM Hier wird`s jetzt allmählich dunkel. Doof nur dass das Smarty immer noch wohl auch die Bilder der letzten Tage aktualisiert. Doch das dauert uns jetzt zu lange. Wir gehören ins Zelt und in den Schlafsack. 
Morgen ist ein neuer Tag.

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