321.9 km Quiberon - Saint Malo
Heute hieß es Abschied nehmen von Quiberon. Gegen 09:00 AM kamen wir los. Wir waren morgens nochmal im Atlantik die 5 Bojen abschwimmen und danach warm duschen. Das war für uns schon ne Luxus Zeit in Quibon und das KNATTY Team hat sich dort sehr wohl gefühlt.
KNATTY lässt es sich natürlich nicht nehmen und fährt ein vorerst letztes Mal die Cote Sauvauge und schlägt dann ihren Track quer über Land nach Saint Malo ein. Wir fahren auf kleinen wenig befahrbaren französischen Landstraßen. Manchmal kommen wir uns vor wie in Ungarn oder Tschechien wo's den Anschein hat die Zeit wäre stehen geblieben. Verlassene verfallene Häuser auf dem Land im nirgendwo. Manchmal viel grün und Kurven gibt's auch. Als es Zeit wird ne Tanke zu suchen wird's etwas problematisch. Wir fahren irgendwie auch ein Stück zurück und stehen vor einer geschlossenen Supermarkttanke und Supermarkt. Es ist Mittagszeit und die haben tatsächlich alles dicht gemacht. KNATTY sucht sich ne andere und die ist geöffnet doch der Intermarche sieht auch geschlossen aus. Solch eine weitere Aktion hätt KNATTY's Tankvolumen gar nicht mitgemacht. Also wenn wir in Frankreich an ner Tanke vorbei kommen immer tanken. Auf dem Land kamen wir außerdem selten an einer vorbei.
Kurz vor Saint Malo hat kurviger.de kleine mit tiefen Schlaglöchern übersäte Huppelwege mit eingebaut. Wir sehen erst ziemlich spät dass GARMIN II noch im Wandermodus ist. Dafür sind wa aber gut voran gekommen.
Auf der Fahrt über Land ist uns in unserem nur Top unter Motorrad Jacke ziemlich frisch dass wir sogar die Griffheizung einstellen. Zum Glück ließen wir die Regenmembran in der Jacke und nahmen sie nur in der Hose raus.
Als wir Saint Malo einen Touristen Magneten erreichen ist's schon Nachmittag. Wir stellen KNATTY vor einem Zahlungspflichtigen PKW Parkplatz neben ne dicke fette BMW Koffermaschine ab und watscheln los. Wir haben Hunger und verdrücken unsere letzte Banane und Weißbrot Scheiben. Saint Malo hat hinter der alten Stadtmauer / Festung einen Atlantikstrand. In der Festung ist ne Fressmeile mit einem Restaurant neben dem anderen. Und was keine Restaurants sind sind Läden und ne Menge Volk unterwegs. Darauf haben wir keine Lust und gehen zurück zu KNATTY. Trinken lauwarmen Kaffee und futtern das letzte Weißbrot. Dann machen wir uns da weg. Die alte Festung, einge große Holzschiffe wohl auch Restaurants sehen ja ganz nett aus. Doch der Trubel dort im schon müden hungrigen Zustand muss nich sein.
KNATTY fährt bis zum Startpunkt ihres nächsten Tracks und denk sich noch ein paar Stunden fahren zu können. Bleibt ja lange hell. Wir wollen später irgendwo Wild Campen. Doch dann beginnt wieder die Suche im Nichts nach ner Tankstelle. Diesmal wird's ne Supermarkt U. KNATTY macht voll und wir kommen mal auf die Idee die Route des Tracks zu nehmen um nicht die selbe Strecke ein weiteres mal fahren zu müssen. Das klappt auch irgendwie. Bis wir uns doch einen Campingplatz von GARMIN II raussuchen lassen der uns wieder zurück und vorbei an der Tanke mit dem Supermarche U bringt. Wir nutzen die Gelegenheit und kaufen uns ein Baquette zu 1,25 € und nehmen uns für Morgen gleich Bananen mit. KNATTY fährt den Track weiter bis zum Campingplatz. Doch das ist ein Sportgelände und den Campingplatz Municipal gibt's anscheinend nicht mehr. Wir fragen eine Frau als wir über den Platz gefahren sind. Wir fahren wieder aufs Gelände und bauen unser Zelt auf und hoffen nun mit Smarty schreibend im Zelt liegen dass wir hier ungestört von menschlichen Wesen die Nacht verbringen können. Hier uhut's klopft und piep janz schön. Will die Vogelwelt uns etwa vertreiben ...
Irgendwie ein seltsamer Platz hier Kein Wunder dass der Campingplatz hier weg ist. Sägewerk nebenan .. Motorrad Spinner ... Hundekläffen.. Kegelbahn ... und das mitten in der Nacht um 09:26 PM ...










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