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Sonntag, Juli 02, 2023

KNATTY Team 59 270

 KNATTY ist als Vorrausschaufahr Enduro von höchster Stelle der Tour de France 2023 angagiert worden.

Heute fuhren wir exakt die Strecke die die Tour de France Fahrer am 4./5. July 23 fahren werden. An vielen Stellen am Straßenrand haben sich schon Tour de France Fans positioniert. Einem trauern wir noch immer nach kein Foto gemacht zu haben. Die hatten ne große Bretagne Flagge dabei. An einigen Stellen sind Abprallschutzsäcke, Skizäune und Strohballen installiert und es saßen Streckenposten am Straßenrand. Auf einmal wurden wir rausgewunken ... als wir einen Pass fuhren. Es war ein Skaterrennen am Laufen und die Skater schossen von oben runter. Als wir weiter fahren konnten merkten wir dass wir uns verfahren hatten und mussten zurück. An einem besetzten Streckenzelt hätten wir in ne kleine Straße abbiegen müssen um wieder dem Track zu folgen.

Es regnete fast den ganzen Tag. Erst feiner aber dauerhafter Nieselregen. Wir sind gleich am Morgen gegen halb acht schon in Regenklamotten gestartet. Wir hatten uns zu um 04:30 AM den GARMIN II Wecker gestellt um vor dem beginnenden Tour de France Trubel ... der genau durch den Ort führte wo wir campten ... weg waren. Das mit dem frühen von der Matratze erheben klappte nicht. Wir waren einfach noch zu müde. 

Das KNATTY Team fuhr heute anfangs durch kurvige Wohngebiete, durch kleine kurvige ländliche Dörfer, viele kleine kurvige Straßen. Durch eine Georges und an einem Canyon vorbei. Auf den kleinen kurvigen nassen mit Laub o. Tierkacke entsprechend rutschigem Aspalt kamen wir nur schleppend voran. Hoffentlich halten die Bremsbeläge durch. Wir haben nur noch ein Paar für hinten als Ersatz dabei. Wir bremsten mehr als wir fuhren so viele kleine Kurven waren es.

Auf kurviger Strecke hatten wir 2x Schafherden vor uns. Sitzende Schafe direkt auf der Straße hatten die Ruhe weg und ließen sich gar nicht stören als KNATTY vorbei fuhr. Einmal standen plötzlich Wild ? Pferde rum die sich auch nicht stören ließen.

Beim letzten Mal Pause machen irgendwo in der Pampa an einem Bach fuhr 3 x das selbe Auto an uns vorbei, hielt und wir wurden angequatscht. Bloß schnell weg!

Irgendwann am Nachmittag war's Zeit Schluss zu machen und wir suchten uns einen Municipal Campingplatz möglichst in Fahrtrichtung raus. Doch wir kamen an einem kleinen Campingplatz Schild vorbei  drehten und fuhren den an. 10 € zahlten wir. Zwar kein Strom doch ich konnte meine Akkus der Besitzerin in die Hand drücken die sie zum Aufladen mit ins Haus nahm. Ihr Mann der mit mir die Anmeldung machte brachte uns die geladenen Akkus schon zurück. Besser als gar nicht. Geduscht haben wir auch, alles zwar ganz einfach und nur lauwarmes Wasser .. aber wir fühlen uns etwas frischer nach der Dusche. Und ich kann im Zelt liegend auf Smarty schreiben und hab Inet Empfang. Das war auf Strecke nicht immer so. Würde die Sanitär Einrichtung des Campingplatzes von anspruchsvollen Leuten bewertet werden ... würd's wohl ne minus 10 geben. Doch der Platz ist schön und wir schaun mal nicht wie in Quibon auf ein dutzend Wohnmobile.


Die Bilder wahllos der letzten Tage
Die Franzosen haben einen Knall den Nationalpark samt Atlantik teuer zu vermarkten. Und die überwiegend D zahlen das bereitwillig. Wir meinen Natur belassen ohne Zaun drum herum würden die auf Dauer mit .. jeder zahlt soviel wie er kann und will ... viel mehr einnehmen und hätte selbst uns länger dort gehalten. Doch da  schreckt uns nicht nur der Preis ab ..
 
























Wir kamen an vielen uralten ausgeschilderten Kirchen vorbei, doch ließen diese und auch andere Sehenswürdigkeiten einfach alle links liegen. Irgendwie fehlte uns heute die Muße für die durchfahrende Umgebung um irgendwie auch bei 30/40 km/h voran zu kommen.

Ach ja wir befanden uns 2 Tage zuvor auf der Pilger Route irgend eines Camino France oder Santiago de Compostela. Überall liefen Pilger mit ihren Rucksäcken durch die Gegend. Radfahrer mit Gepäck waren auch viele unterwegs.



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