Im Winter N o v e m b e r 2 0 1 7 fuhren wir schon mal mit KAWA nach Tschechien.
Im A p r i l 18 waren wir das letzte Mal dort.
Letztes Jahr fragten wir auch gleich einen Termin beim Zahn Doc an, als wir aus Scandinavien kamen, um hier nicht länger zu versacken. Doch das klappte nicht.
Dieses Jahr 2023 reagierten sie und wir haben einen Termin.
Also wird`s KNATTY Anfang Okt. 23 wohl auch schaffen dort hin zu kommen.
Den Campingplatz in Riedenburg im Altmühltal den wir schon ein paarmal ansteuerten gibt`s nicht mehr. Wir suchten uns einen anderen raus. Wir bastelten uns selbst Tracks um mal ne andere Route zu fahren, denn auch nach Schrobenhausen wollen wir nicht. Doch wir werden wieder die gebastelten Tracks von Christoph nehmen. Die waren ja immer gut zu fahren.
Die Woche vor Tschechien
Mittlerweile, seit Sa. 23. Sept. 23 nehmen wir wieder Kortison ein und die Lebensenergien, weil`s wohl auch nicht mehr ganz so heiß ist, kommen zurück. Wenngleich wir am 2. Abend der Einnahme schon nicht mehr einschlafen können und viel unruhiger sind. Is halt dann doch ein Teufelszeug. Irgendwie freuen wir uns aufs im neuen Zelt schlafen noch mal dieses Jahr. Wir werden schweres Gepäck mitnehmen müssen, da das Fahren und auch die Nächte jetzt wesentlich frischer sind. So kommt auch wieder das Gotland Schaffell zum Einsatz und ne Menge dickerer Klamotten. Hoffentlich bleibt das Wetter trocken, die Wettervorhersage ändert sich täglich.
Mo. : Wir suchen unsere Sachen zusammen. Immer wieder fallen uns weitere kleine Dinge ein die wir unbedingt dabei haben wollen, müssen. Novalgin Tropfen ist eins davon. Handy Stecker und Kabel. Bloß nich das Cappy vergessen. Schwimmschuhe ? Bikini, Pinguiny kommen auf alle Fälle mit. Steckerleiste, Akkuladegerät, Instant Kaffee - diesmal in einer Plastiktüte transportiert.
Di. : Sind wir nach 05 :00 AM wach und schmeißen uns 2x 10 mg Kortison + Magentablette ein. Kochen Kaffee, schnippeln uns Brot, Schinken, Äpfel, Olivenöl, zusammen mit Eiern, Milch in die Pfanne .. denn wir haben Appetit. Futtern und sind danach wieder Sau müde und gehen langärmelig angezogen zurück auf die Matratze und schlafen ein. Das Wetter gibt auch vor 10:00 AM noch nichts her, morgens ist`s neblig. Wir rappeln uns dann auf und das Rad bringt uns zum See Rhein. Wir kraulen gute 50 Min. im angenehm 15.5 ° C erfrischenden weichen Wasser.
Mi. : Drei Tage vor Abfahrt ... wir können abends wieder nicht einschlafen, wir haben Atemprobleme und können irgendwie nicht richtig durchatmen. Ein weiteres Fenster wird sperrangelweit aufgerissen und Atemspray genommen. Wir stehen wieder von der Matratze auf und landen vor ACER ... um uns den Ausgang eines Films doch noch anzuschauen. Am Vormittag ist`s hier wieder sehr neblig. Wir besprühen unsere Motorradjacke mit Imprägnierspray und der Dauenschlafsack wird im laufe des Tages auch noch aus seiner Aushänghülle rausgeholt und versucht nochmal zurecht zu schüttelt. An der im Kreuz Liegenstelle hat er fast keine Federn mehr.
Do. : Nach der gestrigen Kraulerei, Essen haut`s uns direkt auf die Matratze und wir schlafen die Nacht gut durch. Erst am Morgen haben wir wohl - dank des Kortisons und dem Kontakt nach Norden, einen üblen Alptraum. Erst nach 07:00 AM wird`s hell dass wir ohne Licht sehen können. Uns ist massiv drieselig, trotz der Kortisoneinnahme. Wir bringen den Müll runter, von rechts atmen wir den Gestankt aus der Alkoholiker Wohnung, von links bestialisch stinkenden Zigarettenrauch, von einer Sozialstation Pflegekraft die rauchend am Auto steht, ein. Danach geht sie dann nach Zigarettenrauch stinkend zu den pflegebedürftigen Menschen. Von draußen hören wir die Vögel zwitschern wenn der Straßenlärm mal nachlässt. Wir wissen immer noch nicht was wir konkret für die Fahrt nach Tschechien mitnehmen werden. Auf alle Fälle sind wir schon wieder viel zu lange hier, dass uns Bedenken, Sorgen umtreiben, uns selbst und alles andere meistern zu können.
Wanderstiefel oder Turnschuhe ? ... oder beides nicht ... und nur die blauen Schlappen .. oder doch nur die Turnschuhe, damit wir spazieren können, wenn wir doch wollen und haben für nachts wenn wir aus dem Zelt müssen halt auch was zum Überziehen ... es werden diesmal die Turnschuhe
Fr. : Morgens um 05:00 AM ist`s noch dunkel. Wir straucheln wegen der üblen Befindlichkeiten durch die Wohnung, haun uns wieder hin. Gegen 07:00 AM wird`s heller und gegen 08:00 AM baut sich ne dicke fette Nebelfront auf. Werden wir wohl morgen gleich in Regenklamotten und dick eingemummelt starten um die feuchte Nässe nicht durch die Motorradklamotten kriechen zu lassen. Doch ab Mittag ist`s uns dann gleich wieder viel zu warm ...
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