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Wir trinken in der über 2 Std. Wartezeit ein Alkfreies Pils - das dennoch rein haut und lassen uns die Speisekarte geben - doch bestellten nichts
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Unmittelbar nach dem Tanken sprang KNATTY nicht mehr an. Wir schoben sie von der Tanksäule zur Seite und rödelten weiter rum. Zündung ging an, Anzeige leuchtete auch auf - doch sie startete nicht. Wir probierten es in Folge immer mal wieder - bis` se irgendwann gar keinen Laut mehr gab.
Wir riefen den ADAC an. Angeblich war die Handyverbindung so grottenschlecht dass der ADAC Mitarbeiter immer nur Brocken verstand und wir ihn im Laufe des Gespräches schon fragten ... ob er uns verarschen will
Um 06:38 PM erhielten wir auf dem Handy die erste Zwischenmeldung
Nach fast 2 Stunden Wartezeit in dem Ampel Restaurant gleich neben der Shelltanke und einem alkfreien Bier / welches gefühlt dennoch rein zog / unter extemen Mücken Geschwader und einer ohrenbetäubenden Geräuschskulisse der ganzen anderen Gäste - darunter auch ne Gruppe Harley Fahrer - wo einer KNATTY Ursachenforschung betrieb und auf uns fast unverständlich einredete - erlaubten wir uns beim ADAC in Erinnerung zu bringen. Mittlerweile schwand auch der Akku von SMARTY und es war nur eine Frage der Zeit bis auch das Handy tot war

Nach über 2 Stunden Wartezeit trudelte die ADAC Verkehrswacht mit vorheriger Telefonischer Ankündigung ein und wir wurden mit Handschlag begrüßt. Der ADAC Helfer fragte uns wo KNATTYs Batterie sitzt, doch das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Doch ER war ja der Fachmann, der dann KNATTYs linke Seitenverkleidung auf schraubte wo sich die Batterie versteckt hatte. Er gab Starthilfe. Wir sprachen noch davon - ob er uns nicht bis Konstanz begleiten könnte, falls KNATTY wieder aus geht. Er hielt uns dann einen Vortrag dass man KNATTY auch zum Starten Anschieben könnte. Wir zogen uns abfahrbereit an und rasten vom Platz. Doch bevor wir die Straße erreichten ging KNATTY wieder aus. Der ADAC Helfer schob uns an, wir ließen die Kupplung kommen und KNATTY sprang an und raste los.

Einmal
abbiegen ... das zweite Mal Abbiegen und KNATTY ging wieder aus und stand
diesmal hinter einer Kurve direkt auf der Straße. Es rasten die Autos an
ihr vorbei. Ein Porsche hielt an und setzte zurück und erklärte KNATTY
dass sie dort nicht stehenbleiben konnte.
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ne wir riefen bereits zum 3. Mal den ADAC an
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Wir riefen das 3. Mal - mittlerweile wirklich stink sauer den ADAC an - um möglichst noch die ADAC Straßenwacht - die, wie der Wachtler sagte als nächstes Rtg. Beuron unterwegs war - zu erwischen. Der Wachtler meldete sich daraufhin dann tatsächlich noch mal bei uns und sagte er schickt einen Abschlepper.
Wir warteten dann schwitzig unter einer extremen Mückenplage mit möglichst Helm und geschlossenem Visier auf dem Kopf - auf den Abschlepper. Der sich zunächst per Handy meldete und spekulativ was von Lichtmaschine defekt faselte ... Ferndiagnosen und unnötiges Geplapper geht uns schon allgemein auf die Nerven ... und in so einer Situation erst recht.
Wider
Erwarten kam dann Michael der Abschlepper doch recht zügig aus Singen
angefahren und begrüßte uns auch mit Handschlag. Michael stellte sich
als fähiges Kerlchen heraus - doch im Laufe der Unterhaltung während der endlos langen Fahrt in dem Schlepper nach Konstanz, mit für uns bedenklichen Ansichten bzgl der Sozial + Weltpolitik - o man - und ließ mich KNATTY mit seiner Hilfe auf
den Abschlepper schieben wo dann KNATTYs Vorderrad mit einer Klemme
fixiert wurde. Zuvor nahm ich den Tankrucksack ab, weil wir KNATTY
direkt zur Werkstatt bringen wollten. So war zumindest mein Plan.
Michael befestigte KNATTY ausreichend mit Zurrgurten und wir starteten
die lange Fahrt übern Bodanrück - wo der Abschlepper - da über 3,5
Tonnen - eigentlich gar nicht fahren darf nach Konstanz zur Werkstatt.
Doch die Werkstatt war durch ein zus Fa. Tor für KNATTY nicht
erreichbar, so dass der Abschlepper KNATTY und mich zu unseren anderen
Sachen brachte. Während der Fahrt erhielt ich von Michael dann ne ADAC Aufklärung wie der Hilfedienst beim ADAC funktioniert und dass die
Straßenwacht nur dazu dient eine statische ADAC Präsens ohne wirkliche Hilfestellung leisten zu können auf den Straßen darstellt. So kam es uns auch diesmal wieder vor. Doch inzwischen wurde die Straßenwacht auch mit passendem Werkzeug für kleine Enduros wie KNATTY ausgerüstet. Das war bei KAWA noch nicht der Fall .. !
Inzwischen war`s schon dunkel geworden und für mich, noch immer mit der Sonnenbrille auf der Nase - noch dunkler. Nun wurden wir zwar chaffiert aber durch unseren gesundheitsbedingten Dunkelheitsschwindler - vermeiden wir`s im Dunkeln unterwegs zu sein.

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