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Freitag, Mai 16, 2025

ALBANIEN đŸ‡ŠđŸ‡± BERAT KNATTY 94 000 km

 Fr. 16. Mai 25

Es hat die Nacht durch geschĂŒttet und wir wachen wieder zeitig auf. Die Hunde bellen und HĂ€hne krĂ€hen bereits. Wir packen alles was ging im Zelt in die Tasche und konnten das zwar tropfnasse Regenzelt ohne Regen von oben einpacken. Gegen 07:30 AM starten wir vom LANDI CAMP vom Kreisverkehr rechts auf die SH7 nach Berat. Wir fahren durch lĂ€ndliches, HĂ€user - Dörfer in der Landschaft verstreut, sahen ne Menge zerfallener HĂ€user und auch Fabriken ? ... radelnde Personen links rechts an den Straßen. Vereinzelt harmlose streunende Hunde. Doch einer reagierte aggressiv und stĂŒrmte bellend auf uns zu. Die Landschaft ist so unglaublich schön hier. 
Wir fahren dann doch 68.4 km bis Kreis BERAT. In Berat fĂ€ng's dann an zu regnen und KNATTY  verfranst sich in kleine Wohngegendstrassen mit herunter gekommenen HĂ€user wie der D sagen wĂŒrde. Wir fahren ein paarmal im Kreis bis wir auf ner grĂ¶ĂŸeren Hauptstrasse sind und dort an den RIVER SIDE CAMPING kommen. Ein Albaner nahm uns in Empfang und zeigt uns unseren Zeltplatz unter gelben noch nicht reifen im Moment noch grĂŒnen Pflaumen. Wir bauen das Zelt im Regen auf und verrĂ€umen die Tasche. Dann kommt die nette englisch sprechende junge Besitzerin/ Barbara schrieb was von ner Ă€lteren und hat uns 3 Apfelsinen auf den ĂŒberdachten Tisch gestellt. Wlan haben sie hier auch wieder. Das Land beeindruckt das KNATTY TEAM immer wieder. 
Vor  BERAT sehen wir auch wieder eine Pferdekutsche rechts von uns dahin rasen. Doch es gibt keine Gelegenheit zu fotografieren. Wir fahren an einem verfallenen Haus vorbei wo davor eine einzelne große Kuh mit bestimmt ihrem Besitzer steht. Wer hier ne einzelne Kuh oder ein Pferd hat kann bestimmt stolz drauf sein. Wir sahen einen total zerfledderten Hund auf unser Fahrbahn liegen der sich dann aber nach rechts weg bewegte.
Wir tranken erstmal Kaffee und futterten 2 von den Apfelsinen und fahren dann mit KNATTY in die OLD TOWN BERAT. Dort geraten wir in einen Stau. KNATTY wendet kurzentschlossen und sucht sich auf bestimmt privaten Grund mit vielen PfĂŒtzen ne Parke. Wir stiefeln dann ĂŒber die OLD BRIDGE und durch die OLD TOWN und machen unzĂ€hlige Fotos von den in den Hang gebauten traditionellen HĂ€usern. Die BERAT BURG thronte hoch oben auf dem Berg ĂŒber den in den Hang gebauten traditionellen HĂ€usern. Wir liefen auch ĂŒber die 2. BRIDGE und kommen in eine LĂ€den, Souvenirshop und Restaurant FußgĂ€nger Zone. Dort schauen wir in den ein oder anderen Laden. Ein Holz Hand MADE Laden hat schöne aus Holz gefertigte Kunstwerke die durchaus unter das Haben wollen fallen wĂŒrden - doch wohin damit. Wir fragen ob wir Fotos machen dĂŒrfen und knipsten los.
Wir spazieren dann auf der anderen Straßenseite zurĂŒck zu KNATTY. Es fĂ€ngt schon wieder stĂ€rker an zu regnen. KNATTY bog dann spontan in ne Seitenstraße rein und ich geh in so einen Vodafon laden damit die mir sagen wieviel GB oder Geld ich noch auf der SIM Karte habe. Nach einigem hin und her mit google Translat kam raus .. dass die hier keinen Zugriff haben. KNATTY fĂ€hrt dann erstmal im starken Regen zurĂŒck zum Camp und wir machen ne Pause und schreiben die erfassten EindrĂŒcke auf. Wir sehen gegenĂŒber dem Handyladen einen Obststand, hĂŒbsche Blumen und daneben viel MĂŒll. Weiter weg ne Gestalt umzingelt von vielen Hunden .. doch die Hunde waren Ziegen. Auch hier sitzen wieder viele meist MĂ€nner in Lokalen. Gibt es dazu auch Frauen und wenn ja was machen die in der Zeit wo die Herren sich in Cafe Bars ausruhen. 
KNATTY stellen wir auf dem CampgelĂ€nde in ne ĂŒberdachte Garage oder vielmehr einem Unterstand ... einem Albanien đŸ‡ŠđŸ‡± Carport damit sie dem vielen Regen nicht so ausgesetzt ist. 
Wir mĂŒssen dann mal sehn wie wir zur Burg hochkommen. Ein Aufstieg soll ganz steil sein. Schaffen wir's da hoch zu kommen? Morgen soll schon besseres Wetter werden.
Jetzt sitzen wir in einem 10 km entfernten Restaurant im lĂ€ndlichen albanischen Hinterland. Es regnet wieder stĂ€rker dass das Handy durch die Regentropfen die Googlemaps Route immer wieder verlor und wir ungewollt einen etwas erst abschĂŒssigen und dann steileren ĂŒberfluteten offroad Aufstieg haben. Wir wollen schon aufgeben und GARMIN II solle uns zurĂŒck zum Camp navigieren da SMARTY ja stĂ€ndig ausfĂ€llt. Doch irgendwie geben wir nicht auf und stehen vor dem nicht wirklich erkennbaren Restaurant. Ein Ă€lterer Herr kam raus .. rief ne Frau an die die Bestellung aufnehmen sollte. Google Translat kam fĂŒr Fleisch, GemĂŒse, Brot auf albanisch kurz zum Einsatz. Da wir schon wieder komplett durchnĂ€sst sind und wir eh lieber draußen sitzen blieben wir draußen und hocken uns auf ne Holzsitzbank um die Sofakissen StĂŒhle nicht zu durch nĂ€ssen. Schon kurze Zeit spĂ€ter kam der Grieche đŸ‡ŹđŸ‡· wie wir spĂ€ter im GesprĂ€ch gesagt bekommen und brachte Brot, eine SchĂŒssel mit buntem leckeren Salat und einen Teller mit WeichkĂ€se und Olivenöl drĂŒber. Das hĂ€tte uns schon gereicht. Dann kamen noch LammstĂŒcke oder aber es war Ziege und heißt  auf albanisch nur Lamm dazu und wir hauen rein. Die bauen sĂ€mtliche Lebensmittel selbst in Bio an. Der Salat war klasse und der Rest auch. Alles genau fĂŒr uns richtig gemacht. Leider hatten wir die Landschaft im RĂŒcken doch machen einige Bilder. SpĂ€ter kommt sogar Bodennebel auf und die Sicht wird schwĂ€cher. Der Grieche kommt mit einem hoch Prozentigem Schnaps den ich allerdings ablehne. Er soll ihn fĂŒr uns trinken geben wir ihm zu verstehen. SpĂ€ter beim Bezahlen von 20 € gibt er noch einen Espresso aus. GesĂ€ttigt machen wir uns im Starkenregen auf die RĂŒcktour zum Camp. Unterwegs begeistert uns die Gegend trotz Regen und wir halten bei teilweise ziemlich ĂŒberfluteter kurviger Bergstrasse ein paarmal zum Knipsen. ZurĂŒck stellen wir KNATTY unter den albanischen Carport und versuchen unsere schwarzen HĂ€nde von den triefend nassen abgefĂ€rbten Lederhandschuhen ohne Erfolg sauber zu bekommen. Es regnet immer noch stark dass wir uns erstmal schreibend in die Kitchenzone verkriechen. Heute werden wir bestimmt nicht mehr alt und werden uns ins Zelt verkriechen. Ab Morgen soll 's wieder trockener werden.
Wir kommen mit einem Regensburger im Großcamper ins GesprĂ€ch. Die kommen grad von der KĂŒste Vlora wo sie einen Freund besucht hatten. Der berichtete das die dort gebauten Gleichheitswohnungen / Parks fĂŒr teures Geld verkauft werden. ALBANIEN đŸ‡ŠđŸ‡± verwandelt sich zum negativen. Im KOSOVO đŸ‡œđŸ‡° haben sich die ganzen internationalen europĂ€ischen Ketten bereits breit gemacht und KOSOVO đŸ‡œđŸ‡°  sei moderner als Kroatien đŸ‡­đŸ‡·. Kroatien đŸ‡­đŸ‡· sei nur an der KĂŒste schön und ausgebaut. Im östlichen Kroatien đŸ‡­đŸ‡· sei noch alles zerfallen. Wir werden sehn wie weit wir noch fahren.
Nun lassen wir uns erstmal weiter von ALBANIEN đŸ‡ŠđŸ‡± flashen.


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