So. 18. Mai 25
KNATTY fĂ€hrt mal wieder Strecken die so garnicht geplant sind. Ăber FIER und dann landet sie im atemberaubenden Hochgebirge. Hat von dort kurzzeitig ein Blick aufs Meer. Die bergige Landschaft um uns rum und die gut ausgebaute StraĂe ist gewaltig. Als wir in Serpentinen aus dem Gebirge kommen merken wir erst wieder wie hoch wir gewesen sein mĂŒssen. Unten angekommen rollt KNATTY nur noch aus und vollkommener Stillstand. Nix geht mehr .. sie ist vollkommen tot. Kein LĂ€mpchen brennt mehr. Wir können sie gerade noch an ne Lokal belebtere Stelle schieben. Erst suchen wir Hilfe bei Einheimischen Ă€lteren MĂ€nnern beim Kaffee trinken. Dann rollen einige MotorrĂ€der an die wir sofort stoppen. Es ist ne albanische gröĂere Motorrad Gruppe. Ein Mechaniker ist dabei . der fragt ob wir italienisch sprechen. Nein leider nicht. Wir haben grad KNATTYs Batterie Fach geöffnet. Der Mechaniker schaut sich die Batterie an .. einige andere schauen mit. Wir machen das was wir können ... Fotos. Es wird dann mit ner Powerbank ĂŒberbrĂŒckt doch KNATTY blieb stumm. Der Mechaniker versucht was mit einem SchlĂŒssel KNATTY zum Starten zu kriegen. Gelingt aber nicht. Er kann nicht helfen Ein anderer Englisch sprechender sagte ich soll mir einen Transporter holen und nach SARANDER fahren dort könne man uns helfen. Da wir dummerweise kein albanisch sprechen und die hiesigen Albaner teilweise besseres Englisch als wir bitten wir ihn es fĂŒr uns zu organisieren. Er organisiert einen Transporter aus dem 50 km entfernten SARANDA und sagt das der Transport 80 € kosten solle. Egal KNATTY brauch ja Hilfe. Er rief dann meine Westbalkan Nr. an und gibt der Lokalbesitzerin auch die Nr. von dem Transporter der kommen soll. Das KNATTY TEAM weiĂ nicht wielange es auf den Transporter gewartet hat. Auf den deutschen ADAC wĂŒrden wir wohl jetzt noch warten und nicht gemĂŒtlich in so einer HĂ€ngeschaukel auf einem albanischen Balkon sitzend die abenteuerlichen Erlebnisse des Tages aufschreiben. Als Transporter kommt tatsĂ€chlich ein groĂer ADAC Abschlepper. Vater mit jungem Sohnemann der auch schon Englisch spricht. Vielleicht lernen sie's hier direkt in der Schule. Er schiebt KNATTY auf die noch gekippte LadeflĂ€che. Sohnemann und ich halten KNATTY fest als er die LadeflĂ€che in die Waagerechte bringt. KNATTY wurde ordentlich verzurrt und dann startet die abenteuerliche Fahrt auf kleiner kurviger GebirgskĂŒstenstrasse mit atemberaubender Aussicht auf die KĂŒste von BORSH und die gesamte KĂŒstenregion bis SARANDER. Wir mit unser Drieseligkeit in dem Transporter und zwischendurch immer das Schreiben im googletranslate mit dem Sohn der fĂŒr den Vater ĂŒbersetzt in Verbindung mit der kurvigen Gebirgsstrecke wird alles abverlangt.. obwohl wir nur Beifahrer sind. KNATTY feixt hinten auf dem Transporter und lĂ€Ăt sich diese atemberaubende Strecke Huckepack transportieren. Der Driver telefoniert wĂ€hrend der Fahrt um mir ein Hotel 50 € die Nacht zu organisieren. Das Hotel gehört einem Familienmitglied. Der Sohn der Hotelbesitzerin holt uns an KNATTY Endstation einem BOSCH SERVICE mit einem Mercedes ab und bringt uns .. nachdem ich all unser GepĂ€ck in seinen Kofferraum tat ...zu dem Hotel welches auch wieder in der Höhe auf kleinen huppeligen StraĂen liegt. In wieweit der BOSCH SERVICE nun ein Boschservice ist ... wird sich zeigen. Ein albanischer Boschservice .. der KNATTY wieder fit bekommen wird. Der driver gibt mir keine 20 € zurĂŒck als ich ihm 2x 50 ziger gebe. Hm .. abgemacht mit dem Motorrad Fahrer aus der Gruppe waren 80 €. Doch wenn's denn so ist ... wir können bis jetzt doch nur wieder dankbar sein wie's bis hierher gelaufen ist und alles weitere wird sich fĂŒgen.
Und das witzigste an dem ganzen Abenteuer ist dass KNATTY alles mal wieder genau so eingefĂ€delt hat. Sie fuhr ne ganz andere Route als vorgehabt. Auf dem kĂŒrzesten Weg nach Gjirokastra zu fahren war der heutige Plan gewesen und sie fuhr von BERAT die SH 73 - QARK FIER - NĂ€he VLORA die SH 8 - GARMIN II und SMARTY sind sich nicht mehr einig. Wir landen auf der gut ausgebauten SH 76 und fĂ€hrt durch's atemberaubende Hochgebirge. Bis KNATTY unten angekommen einfach ausgeht und komplett streikt. Ach ja die zuerst angesprochenen Einheimischen schieben KNATTY an doch da tut sich absolut nix.
04:52 PM jetzt wird`s kĂŒhl auf dem Balkon in der HĂ€ngeschaukel. Wir futtern unsere alte KĂ€sebemmen und machen's uns auf dem Bett breit. Was fĂŒr ein aufregender Tag mal wieder. Unsere KĂ€sebrote sind sogar noch essbar.
Einer aus der albanischen Motorrad Gruppe fragte das KNATTY TEAM ob wir den TET fahren. Nein wir sind allein unterwegs zu dangerous alone
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