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Freitag, Mai 22, 2026

HELSINKI Finnland đŸ‡«đŸ‡ź

 

Die letzte Zeit in meiner Cabin in TALLINN. Die Sachen sind schon aufgesattelt.






Am SpĂ€tnachmittag beobachten wir die Beladung im Hafen TALLINN  Estland đŸ‡ȘđŸ‡Ș  der FINLANDIA fĂŒr die 18:30 PM Abfahrt nach HELSINKI  Finnland đŸ‡«đŸ‡ź . Wir staunen nicht schlecht wieviele wahrscheinlich auch schwer beladene LKWs in die FINLANDIA geladen werden. Das die FĂ€hre unterwegs nicht absĂ€uft ist ein Wunder. Was fĂŒr ein Wahnsinn.
Unsere online gebuchte Fahrt geht erst am nĂ€chsten Morgen um 06:00 AM in der FrĂŒh. Wir verbringen die Nacht am Hafen. Was wir uns bei dieser Buchung gedacht haben wissen wir auch nicht mehr genau.Vlt dass die FĂ€hre so frĂŒh noch nicht so voll sein wird ?!
Die FINLANDIA legt ab und wir gehn erstmal noch was in TALLINN futtern. Die Nacht wird lang und Gottseidank bleibt's trocken. Die Tage davor hat's immer ab Nachmittags heftig durchgeregnet. Als wir zurĂŒck zu unserem FĂ€hrableger A kommen checken schon LKWS fĂŒr die 6:00 AM FĂ€hre ein und der Platz fĂŒllt sich wieder. JOLIE versucht auch ihr GlĂŒck einchecken zu können ... doch nur die Brummis dĂŒrfen. Nachts wird dann auch das Einfahrtstor geschlossen. Die LKW Fahrer können ja gut in ihren Kojen pennen. Doch dass die so empfindlich sind und ne laute Standheizung des nachts brauchen und dass dadurch ein kontinuierlicher GerĂ€uschpegel herrscht hatten wir im Vorfeld natĂŒrlich auch nicht auf dem Schirm gehabt. Zus hatte ein riesengroßer LKW vlt mit KĂŒhlladung und lauter KĂŒhlung auch schon eingecheckt. Nachts kam dann noch ein blinkendes mit lautem Motor laufendes Straßenbau?Fahrzeug dass da stundenlang nur so rumstand. Zum Schlafen war's eh bisschen frisch und mit dieser GerĂ€uschkulisse fĂŒr uns undenkbar. Die Nacht zog sich mit tausend mal Pippi machen dahin. Um 04:00 AM fuhren wir einfach schon mal vor die Eincheck HĂ€uschen, doch 2 begannen erst um 04:30 AM mit dem Einchecken. Ferner habe ich garnicht mitbekommen dass die FINLANDIA doch schon wieder zurĂŒck aus HELSINKI war und debattierte mit KI rum. GefĂŒhlt begannen die viel zu spĂ€t mit der Beladung. Beim Einchecken war der junge Typ nur an meiner ID Card interessiert. Mein Reisepass kam zum Einsatz, wozu hab ich ihn schließlich fĂŒr teure € haben wollen. Ich reichte ihm als erstes mein Handy mit der enthaltenen BuchungsbestĂ€tigungsmail, doch das wĂŒrdigte er keines Blickes und war nur am Pass interessiert. Na sowas ... da hab ich mich im vorhinein so verrĂŒckt gemacht wegen des Tickets auf dem Handy, dass das Handy ausfĂ€llt, keinen Strom mehr hat o  wieder diesen Wackelkontakt. Alle sorgenvollen Gedanken waren umsonst gewesen. Meine GĂŒte was lag mir diese Fahrt im Magen dass ich schon ein junges finnisches Paar mit Kind auf der kurischen Nehrung nach der TALLINN- HELSINKI Überfahrt befragte und er nur  'easy' antwortete u. jeden der bereits gefahren war nach dieser Verbindung ausquetschte. Es lief total unkompliziert und auf der FĂ€hre fand sich dann auch Personal die sich mit den verwurschtelten Zurrgurten der FĂ€hre beschĂ€ftigen mussten ... weil wir ja nicht verzurren können u. um Hilfe baten.
FĂŒr die Finnen o. BALTEN  ist diese Überfahrt wie ne Bus o. UBahnfahrt in Berlin o. einfach ein Tagesausflug o. ne Butterfahrt zum Saufen u. Zollfrei einkaufen. Also absolut nix besonderes. Doch fĂŒr mich ist FĂ€hre fahren ... egal ob klein oder groß immer was besonderes.
Die FINLANDIA wirkte auf mich als ein in die Jahre gekommenes Schiff dass ordentlich bollert wĂ€hrend der Fahrt  und ich durchaus um Innenraum den Seegang spĂŒrte und mich trotz kaltem Wind lieber an Deck aufhielt. 

























































Vorm Ausfahren wurde vom Personal wieder ein gibt Gas zeichen gegeben. Das ist wohl FĂ€hresprache.

Wir kommen nach 08:00 AM in HELSINKI  Finnland đŸ‡«đŸ‡ź an und merken wie kaputt wir eigentlich sind. Von der FĂ€hre kommend ... rutschige Metallgitterplatten ... fahren wir erstmal tausend Kurven aus dem HafengelĂ€nde raus. HELSINKI wirkt auf uns so anders als die baltischen am Meer liegenden StĂ€dte. Wir sind ĂŒberwĂ€ltigt der Bauten, der beigegrĂŒnen Straßenbahnen ... doch mĂŒssen uns auf den wuseligen Verkehr konzentrieren als wir 14 km mitten durch die Innenstadt zum Campingplatz Rastila Rastböle fahren. Nach dem Einchecken, Zeltaufbau mĂŒssen wir uns unbedingt hinhauen. Doch es wird hier laut mit Baumaschinen gearbeitet dass wir nicht lange o. garnicht schlafen. Wir fĂŒhlen uns wie gerĂ€dert ... doch ziehn dennoch los um uns was zu futtern zu kaufen u  die U Bahnverbindung in die Innenstadt fĂŒr den nĂ€chsten Tag o. die Tage zu checken. 






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