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Montag, Juli 28, 2008

Neue Grünpflanzen



Zwar brachte ich mir schon letzte Woche diese beiden neuen Babygrünpflanzen mit,
aber, da mir grad langweilig ist *gähn*, kann ich ja auch mal wieder etwas bloggen.
Meine Home Page führe ich hingegen jetzt fast täglich. Zumindest meine Online
Berichte, wenn ich sie so nennen will. Ja. Ich will sie so nennen.

Am Mittwoch fahre ich also erst noch nach München. H. hat sich 3 Tage frei
genommen, somit wir dann auch noch das komplette Wochenende zusammen
verbringen können. Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag und am
Dienstag werde ich mich dann nach Heide aufmachen. Quere Fahrerei durch die
gesamte Republik. Ich fahr ja auch noch so gern Auto und das bei diesem Wetter.

10:23 am, nun gut, es ist noch ziemlich früh am Tage, aber ich sollte mich
dennoch mal entwickeln. Kaffee trinke ich bereits seit Stunden, allerdings
klebe ich auch schon wieder seit Stunden am Pc. Seit dem Tod von dem
Extrembergsteiger Karl Unterkircher schaue ich mir ziemlich viele Fotos im
Netz vom Himalaya Gebirge an. Da gibt es tatsächlich so einige viele. Es ist
durchaus interessant sich damit zu beschäftigen. Einerseits versteh ich, dass
Leute, Menschen wie Karl Unterkircher auf solche Berge wollen, aber
andererseits, sind solche Unternehmungen schon etwas für total durchge-
knallte Menschen, oder wie immer man sie nennen mag. Selbst die Zugangs-
strecken, um erst einmal in so ein am Berg gelegenes erstes Basislager zu
gelangen, sind abenteuerlich und durchaus auch schon als gefährlich einzu-
stufen, zumindest für den normal sterblichen. Unbefestigte Serpentinen-
geröllstraßen direkt am Anhang, der dann auch noch ein paar Tausend
Meter in die Tiefe geht. Aber die Gegend ist dort wohl wirklich einmalig.
Ich sah wirklich atemberaubende Fotos, der reinste Wahnsinn, dass es
soetwas wirklich in Natura gibt und keine künstlichen Bildherstellungen sind.
Nun ja ... solches zu sehen, bleibt halt nur sehr wenigen Menschen vorbehalten.
Und einige bleiben sogar für immer dort.

Ferner beschäftigt mich der Gedanke, wie schwer es für seine beiden Freunde
und mit Bergsteiger gewesen sein muss, ihn dort in der Spalte, oder wo auch
immer, zurück gelassen zu haben. Sie werden mit Sicherheit alles Mögliche getan
haben, um ihn zu retten. Aber wann ist der Punkt erreicht, in so einer Situation,
um zu sagen, da geht nichts mehr, wir können nichts mehr für ihn tun. Wann
wird entschieden, ob er tod ist, ist er überhaupt tot ? Gehen wir weiter, ansonsten
haben wir für uns keine Kraftreserven mehr, um heil wieder runter zu kommen.
Entscheidungen, wichtige Entscheidungen, die die beiden ja haben treffen muessen.
Vorallem belastende Entscheidungen. Werden andere Bergsteiger versuchen,
Karl Unterkircher noch zu finden, werden sie selbst noch einmal hochsteigen, um
ihn zu holen, zusammen mit vielen anderen fähigen Leuten ?
Ja, in extrem Situationen wird extrem gehandelt ?
Extrembergsteiger, die ja wissen was sie getan haben !!

SANDUKUS
Posted by Picasa

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