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Samstag, Oktober 01, 2016

Col de la Cayolle 2.326 m



Von Guillaume geht es über St. Martin d´Entraunes Entraunes 
dem    C o l   d e  l a  C a y o l l e 2.326 m    entgegen.










































Gegen o9:5o a.m. erreichen WIR den
Col de la Cayolle  2.326 m
in den    S e e a l p e n

Ich notiere mir später in mein Route des Grandes Alpes Daybook
dass der Col de la Cayolle  auch bei Regen ein absolut schöner Pass ist.

















Gegen 1o:38 a.pm  erreiche ich schon einwenig durchnässt  Barcelonette, wo der Regen
kurzfristig aussetzt. Meine  Lederhandschuhe sind nun trotz Regenüberziehhandschuhen
 triefend nass. Ich ziehe  sie ganz aus und fahre nur mit den Regenüberziehhandschuhen  weiter.
In Verbindung mit  der Griffheizung geht das schon. Nach einem Stop suche ich eine halbe 
Stunde lang den Abzweig Richtung Tallard.  Doch ich finde einfach nicht die richtige  Strecke. 
Da ich keinen Nerv habe weiterzusuchen und niemand zu sehen ist, den ich fragen könnte,
entschließe ich es mir einfacher zu machen und spontan nach Briancon weiterzufahren,
 um dann ab dort meine vorhandenen Tracks halt zurück abzufahren. Es waren ja eh 
Strecken dabei, die ich anfangs gar nicht fuhr. So sehe ich vielleicht auf der Rücktour
 die Sachen die mir auf der Hintour entgangen sind. Als durchaus positiv empfand
ich es, als sich nach und nach ein Gefühl von Vertrautheit einstellte,  als  ich die
schon auf der Hintour gefahrenen Strecken und Orte wiedererkannte.








B. schau mal  ....  in  Frankreich würde es auch Gaucho`s  geben  ... ;-)






















 




Gegen 12:oo a.m. erreicht das KAWA Team   zum zweiten Mal
den    Col  d e  V a r s    2.111 m 
wo ich mir auf der Hintour das leckere 8,o5 € Frühstück gönnte. Ich könnte wieder
einen Kaffee vertragen und frage ein Motoradpärchen welches gerade wieder aufsteigt,
ob das Lokal geöffnet hat. Ja - es wäre offen - doch ich kann mich nicht entschließen, 
abzusteigen und mich wieder aus der Regenhaut und den Handschuhen zu pellen 
um an mein Portemonai zu  kommen.  Also fahre ich im Regen weiter ....










Vor diesem Steinschlag wurde ich von einem  Autofahrer schon weit 
vor dieser Stelle mit der Lichthupe gewarnt. Nun weiß ich warum er die 
Lichthupe betätigte.




Dort hatte es ganz schön gewütet










Auf der Abfahrt vom Col de la Vars
halte ich nun am Restaurant   R e f u g e     N a p o l e o n
um dort einen  großen leckeren Kaffee zu trinken und mir an 
der großen warmen Tasse meine  kühlen Hände zu wärmen. 







Was so seine beschlagene Linse doch für Effekte entstehen lässt




Großer leckerer Kaffee zu 3 €






...... weiter geht es  auf der  D 9o2  über Les Claux - Guillestre - Arvieux
dem   Col d`Izoard   entgegen









Meine Nikon ist mittlerweile auch triefend nass







Um o1.:o9 p.m. erreiche ich   z u m   z w e i t e n   M a l
auf dieser Tour den   C o l   d ´ I z o a r d  2.764 m
Doch bei diesmal anderen Wetterbedingungen. Ich habe ein total nasses
Hinterteil und halte mich nur kurz für ein paar nasse Fots`s auf.






























































Als WIR Briancon erreichen halten wir an der selben  Tankstelle wie auf der Hintour.





















Gegen o3:o3 p.m. erreichen wir   zum zweiten Mal   den
 C a m p i n g p l a t z


Da gerade eine Regenpause ist breite ich alle meine nassen Sachen zum  Trocken aus.
Von Campchief lasse ich mir Zeitungspapier zum Ausstopfen meiner nassen Motorradstiefel
geben. Vielleicht bringt es ja über Nacht bisschen was.  Noch bevor der nächste Regen 
einsetzt schaffe ich das Zelt aufzubauen. Zum Spätnachmittag hin zieht es ganz schön an 
und ich steige das erste Mal in meine 3/4 Thermoradhose und meine Daunenjacke.
Ein aus dem bayrischen kommendes Motorradpärchen welches mit 2 Transportern
auf den Campingplatz rollt fragt, ob man hier nachts erfriert. Also beim ersten Mal
fror ich nicht. Doch diesmal sieht es wirklich so aus, als wenn es auf der ganzen
Tour die erste wirklich kalte Nacht werden wird. Ich schlafe das erste mal in
meinen wärmeren Klamotten. Für den nächsten Tag plane ich bereits meinen
Kapuzenschalkragendaumenpulli den ich immer im Winter trage anzuziehen und 
suche mir auch schon das neue Paar gefütterter wasserdichter Handschuhe
zusammen. Denn die Lederhandschuhe sind nass und die bisherigen T-Shirts
reichen irgendwie nicht mehr so ganz ... noch vor 2 Tage in Menton an
der Cote d´Azur schwitzte ich mich bei 33 Grad fast zu Tode.















Als ich brutzeln will fängt es wieder an zu regnen















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