Heute Samstag wachten wir erst um 07:00 AM schon im Hellen von selbst auf. Das Zelt war wieder klitschenass. Der Kaffee noch nicht fertig. Wir fingen an die Sachen zusammen zupacken. Zwischendurch holten wir uns den mittlerweile fertig gekochten Kaffee in einem großen Glas. Zum Kaffee gab's ein vermanschtes Croissaints von gestern. Es folgten 3 weitere Kaffeeladungen. Das Zelt und alles andere wurde nass verpackt.
Kurz vor 09:00 AM starteten wir. Es ging über franzözisches flaches ländliches Rapsfelder Land dahin. Zwischendurch gab's einige schöne Kirchbauten für die Augen. Selbst die kleinsten France Dörfer hatten schöne Kirchen. Die Gegend durch die wir fuhren war weitläufig flach. Hätte auch Dithmarschen sein können. Erst in der Normandie wurds etwas hügeliger und kurviger. Einmal kam uns ein PKW entgegen der signalisierte dass wir die Gewindigkeit drosseln sollen. Also Obacht. Es kam uns ein sehr breites landwirtschaftliches Mähfahrzeug entgegen. Etwas später dann 2 Pferdekutschen mit Passagieren. In der Normandie lässt man sich`s gut gehen. An einigen Prunkbauten - alte Herrenhäuser - warum die Herrenhäuser genannt werden - keine Ahnung - vielleicht sind`s ja auch gar keine - zumindest kamen wir an einigen vorbei.
Gegen 04:30 PM fingen wir an uns zu überlegen wie wir heute Nacht schlafen und schauten schon mal unbewusst nach passenden Schlafplätzen in die Gegend. Doch auf einmal kamen wir durch einen Ort wo wir spontan ein Muncipal Camping Platz Schild sahen. Der Platz sah noch etwas verwaist aus. Doch in einigen Hütten wurde bereits gehaust und die Toiletten und das Küchenhäuschen waren auch offen. Doch ne Rezeption sahen wir nicht. Wir blieben einfach und bauten unser Zelt - nach dem wir es erst in der Sonne getrocknet hatten - auf. Erst beim Ankommen und von KNATTY steigen merkten wir bereits wie müde und geschafft wir doch schon wieder waren. Wir sind 313 km in etwas mehr als 7 Stunden gefahren. Unterwegs gab`s jeweils nur kurze Bananenfress und Kaffeepausen. Der Tag wurde auch wieder ein sehr warmer mit über 30° C dass wir uns auch stückweise auszogen und die Sturmhauben wechselten. Morgen dürften wir dann am gesetzten Ziel ankommen welches schon am Meer liegt.
Wir machten uns Schinkennudeln in dem kleinen Küchenhaus. Nebenbei hatten wir THINKY zu laufen der mit GARMIN II und dem SMARTY gekoppelt war. Beim Aufstehn vom Tisch um zur Herdplatte zu gehn rissen wir an den Kabeln THINKY vom Tisch der auf den Boden knallte. Das Display flackerte nur noch. Doch er beruhigte sich nach einem Neustart wieder. Doch nur das SMARTY ließ sich mit dem neuen Kabel nicht mehr im Tethering Modus verbinden. Später ging ein anderes Kabel doch noch. Und GARMIN II hatte bei dem Sturz auch nichts abbekommen. Diese Dusseligkeit kann nur der verhandenen Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und einfach Blödheit zugeordnet werden.
Aktuell sind wir in Saint-Fraimbault. Heute waren wir u.a. im französischen Departement Mayenne unterwegs.
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