Pages

Sonntag, April 14, 2024

71 806 - Day 5 - Sonntag - 304.9 km

 Als wir heute Morgen schon im Hellen auf dem nicht bezahlten Muncipal Campingplatz aufwachten überlegten wir schon wieder auf Grund unserer noch vorhandenen Müdigkeit einfach ein Tag Fahrpause einzulegen um weiter schlafen zu können. Doch dann nahm die morgendliche Abfahrroutine doch ihren Lauf. Toilette... alten gestrigen Kaffee im Küchenhäuschen aufwärmen und im Zelt Schlafsack, Matte und mich selbst um und anziehn. Zähne putzen .. zwischendurch die Thermoskanne mit neuem Kaffee füllen. Diesmal ist das Wasser aus dem Hahn wieder warm genug für Instand Kaffeepuler. Wir trinken noch 2 kleine Tassen und ganz zum Schluß als alles verpackt und KNATTY gesattelt ist geht's nochmal auf die Toilette. Wir fahren schon vor 09:00 AM vom Platz und einem Track zu einer Tanke nach .. bei der wir sowieso auch im regulären Track fast vorbei gekommen wären. Es geht dann wieder über französisch ländliche Rapsfelder Straßen. In der Normandie stehen viele gesprengelte Kühe auf den Weiden und es wird schon viel Weide abgemäht .. dass uns auch viel Mähdrescher mit Trecker begegnen. Vlt mähen sie Futterweide für die gesprengelten Kühe fürn Winter ab.
Irgendwo halten wir an einer kleinen Patisserie und kaufen uns Croissaints, ein süsses Teil und ein Baquette und nutzen die Gelegenheit auf dem Parkplatz wo KNATTY sich eben hinstellen konnte auf Klo zu gehn. 
 
unsere Entourage
 
Eine ältere Dame spricht uns bei KNATTY auf unsere entourage an - wir müssen lachen - soviel verstehn wir dann doch. Dann düsen wir weiter unserem Ziel entgegen. Und auf einmal ragt es auf der linken - war`s nich doch die rechte Seite in der Ferne schon majestätisch empor. Wir versuchen dichter ran zu kommen und fahren vorbei an Landwirtschaftlich betriebene Höfen auf weitläufigem Marschland. Wir kommen dann auf einem Huppelweg bis an den letzten Deich vor dem beginnenden bewachsenen Wattenmeer etwas näher an Abbaye Du Mont-Saint-Michel heran. Legen dort erstmal ne Kaffeepause mit den in der Bäckerei gekauften Croissaints und süssem Stück ein. Wir machen viele Fotos von La Saint Michel. Wir versuchten dann noch näher von anderen Seiten ran zukommen. Doch überall waren nur mit Parkwächtern und Reglern riesen flächige Nummerierte Parkplätze und der Andrang war stark. 
 
Wir setzten dann unseren nächsten Wegpunkt da wir den gebastelten Track nach Quiberon nicht auffinden konnten und fuhren stundenlang dahin. Gerieten dann noch in eine Radrenn Veranstaltung wo mehrere Straßen gesperrt waren und wir gefühlt großflächig umfahren mussten. Die letzten 100 km zogen sich endlos hin. Nur die Vorfreude auf den Atlantik konnte die Laune wieder ansteigen lassen. Doch je näher wir Quiberon kamen desto stärker wurde der Verkehr und es zog sich noch ellenlang hin. Der Verkehr aus Richtung Meer kommend war erstaunlich dicht .. dabei hat der Sommer noch nicht mal begonnen. Doch wer kann verbringt natürlich seine Zeit am Meer. Wir fuhren dann direkt zum Camp in der Hoffnung noch jemanden anzutreffen. Wir kamen kurz nach 04:00 PM endlich an und trafen auf Marc .. der sich auch noch an uns erinnerte und fragte wie lange wir bleiben wollen .. wieder Wochen ?? 
Wir bauten unser Zelt dann auf dem fast selben Stellplatz wie 2023 auf und richteten uns ein.
Wir liegen schreibend um Zelt und hören die stärker gewordene Atlantik Biskaya Brandung rauschen. Es war um 09:43 PM Hochwasser.
Es ist so schön wieder am Meer zu sein und wir sind tatsächlich wieder hier in Quibon angekommen.
 






Die beiden vom Brittany American Cemetry Memorial waren von KNATTY ganz angetan. Wo hin wir wollen ... wie alt wir denn sind ...




 

Keine Kommentare: