Es tat gut sich heute die Zeit zum Ausschlafen genommen zu haben. Nachts hatten wir wieder einen familär bedingten Alptraum - der wohl unseren - also is ja auch Fußies Kiefer - so sehr zusammendrückte dass wir wieder mit tierischen Kopfschmerzen mitten in der Nacht aufwachten. Unsere Beissschiene is hinüber und der Zahnarzt Jiri weiß es ... doch schickt keinen - wie vereinbart Behandlungsplan. Entweder ist sein neuer Praxismanager wirklich ne total lahmarschige Niete oder aber er hat keine Lust mehr uns zu behandeln. Zu den tierischen Kopfschmerzen kam dann noch ne Übelkeit hinzu wo ich wirklich kurz vorm Kotzen war. Puh waren wir froh dass es noch mitten in der Nacht war und wir weiterschlafen konnten. Denn sowas braucht wirklich keiner. Wir starteten dann langsam in den Tag. Holten uns heißes Kaffeewasser aus dem Hahn und tranken erst mal einen Chircorèe Kaffee. Wir zogen uns dann nach und nach an und wollten zum SuperU wandern, Baquette einkaufen und weiter marschieren. Es schien noch die Sonne doch es nahte von der Atlantik Biskaya Seite eine dunkle Wolkenwand die die Sonne bald verdeckte. Die dunkle Wand zog über den Atlantik ab und es regnete zum Glück nicht. Wir kauften ein - es wurden uns 3 Baquette berechnet - was wir aber erst viel später sahen - die Kassierin fragte uns wieviele wir haben ... sagte ne Zahl und wir bejahten ... sicherlich hat sie 3 gesagt .. doof wenn wir kein französich können. Also selbst Schuld. Wir wanderten nach dem Einkauf weiter an die Cote Sauvage und setzten uns erst mal auf nen Stein und aßen Frühstück und tranken Kaffee. Wir wanderten dann die Cote Sauvage bis zum kleinen Sandstrand wo wir den Surfern gefühlt mehrere Stunden zu schauten. Wir beobachteten noch wie die Flut etwas später auflief und wollten eigentlich zusehen wie sie den kleinen Strand flutet - obwohl`s immer recht schnell geht - hatten wir dann doch keine Ruhe mehr und wanderten über den Atlantikwall auf die andere ruhige Atlantikseite. Verwunderlich war, dass die Ebbe hatte. Auf dem Atlantikwall Gelände querfeldein kam uns eine Blauhelm Gruppe entgegen. Wir hatten Angst dass das Millitär sei, Sprengstoffexperten, Minensucher und die uns nun zu recht weisen oder gar verhaften. Doch von all dem nix - das war wohl nur ne Wandergruppe mit blauen Bauhelmen auf dem Kopf und einer hatte gemerkt dass wir zögerlich wurden, stehen blieben und erst mal abwarteten. Als keine Gefahr von denen ausging - strommerten wir weiter. Das Tor - dass das letzte Mal verschlossen war war heute geöffnet. Ach ja - auf der Cote Sauvage wurde mir von einer jungen Frau mit ner älteren die auch dahin spazierten ein Herz Loch in einem Felsen gezeigt welches man nur aus einem bestimmten Sichtwinkel und als Insider sehen kann. Toll. Uns war ziemlich frisch auf der Cote Sauvage Seite. Es bließ ein ordentlicher Wind und irgendwie fröstelte es uns als wir den Surfern zu sahen. Erst als wir uns über den Atlantikwall rüber auf die andere Atlantikseite machten zeigte auch die Sonne wieder ihre Wirkung und uns wurde warm. So warm dass wir zurück im Camp gleich in den Bikini stiegen und PINGUINY die Wassertemperatur mit 10.5° C messen ließ. Wir blieben ne ganze Weile im Wasser. Schwammen mehrmals bis zu 30 Schwimmstössen hin und her. Danach ging`s wieder ausgiebig unter die warme Dusche. Parallel dazu hatte ich die Technik zum Aufladen mit in den Waschraum genommen. Wir wanderten 16.2 km und sind danach auch wieder groggy

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