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Mittwoch, April 24, 2024

Tour Tag 15 - 72 443 - 284 km - Back in Quiberon

 Gestern Abend stellten wir GARMIN II Wecker wieder auf 06:00 AM Weckzeit. Wir waren abends hundemüde und legten uns nach dem Duschen, Futtern ins Zelt zum Schlafen. Wir schliefen ein,  wachten dann allerdings mit starkem Durst nochmal auf und tranken viel Wasser. Danach konnten wir nicht weiterschlafen. Wir mussten auch wieder Pipi - also wieder aus dem Schlafsack gepellt. Es wurde ne sehr unruhige Nacht. Morgens ratterte GARMIN II nicht, zumindest hörten wir ihn erst 06:20 AM. Wir fühlten uns wie gerädert durch die mehr oder weniger schlaflose Nacht mit mehreren Pippimachunterbrechnungen. Weiter schlafen wäre durchaus ne Option gewesen, doch nicht auf diesem Platz. Er war zwar mit 9.32 € oder so günstiger als das Camp in Quiberon - doch direkt an ner Straße gelegen und ohne Atlantikrauschen. Möwen hörte man - also wird der Atlantik nicht allzu weit entfernt gewesen sein. Wir packten zusammen und kochten uns doch noch heißes Wasser für einen Chicorèe Kaffee zum gleich und für die Thermoskanne später trinken. Wir setzten dann den Track vom 28.06.2023 ein. Den wir gestern gar nicht auf GARMIN II fanden aber noch zusammen mit dem  29. der auch fehlte raufspielen konnten. Wir fuhren gegen 08:00 AM vom Campingplatz in die ersten halsbrecherischen Kreisverkehre mit morgendlichem rasenden Berufsverkehr. KNATTY wurde von einem nach rechts weg biegenden Kleinwagen haarscharf geschnitten - das war knapp und in Kombination mit nicht so wohl fühlen alles andere als optimal. Irgendwie hatten wir das Gefühl heute nicht auf die Straße zu gehören. Wir fuhren erst mal nach Track weiter. Machten die selben Abbiegefehler wie auch schon das Jahr davor, das ließ auf mangelnde Konzentration schließen. KNATTY fuhr durch französiche kleine Dörfer dass es uns irgendwie wieder wie im damaligen Ostblock vorkam. Irgendwann sahen wir die Skyline von Port Saint Nazaire und wir kamen dem Port durch kleine Hafenvororte immer näher. Einmal war unsere Trackstraße Route BARREE dass KNATTY einfach ein paar Einbahnstraßen fuhr. Irgendwann fuhr sie dann doch wieder ins Portareal um sich das riesige Schiff welches sie schon aus der Ferne sah anschaun wollte. Doch es stand nur wieder das alte abgewrackte Kreuzfahrtschiff World America dort rum. Wie kann ein Schiff nur so häßlich sein. 2 weitere Bötte sahen wir. Wir fuhren dann über die riesige Brücke über die Loiremündung. Diesmal blieben wir auf der N213 bis Pornic wo KNATTY abfuhr. Sie wollte nicht weiter - sondern zurück nach Quiberon an den dort schöneren Atlantik. Wir machten Halt in einem großen EKZ Park - gingen Pipi machen und machten erst mal ne Frühstückspause und überlegten was wir machen. Uns war tatsächlich nicht nach weiterfahren. Es war überall viel Verkehr und die wenigen schönen Straßen konnten wir an einer Hand abzählen, wo`s Fahren angenehm war. Wir tankten KNATTY auf und stellten GARMIN II den Wegpunkt zu unserem Camp in Quibon ein. Der Track ging gefühlt in alle Richtungen doch nicht in die in die wir wollten. Wir fuhren viel N Straßen erst in Richtung Nantes - also einen riesen Bogen. Im nachhinein auf der Karte betrachtet könnte man ja mal nur an der Loire entlang fahren. Doch KNATTYs Ziel war zurück nach Quiberon. Es war wieder ziemlich frisch während der Fahrt und wir wurden ordentlich durchgepustet. Mehrmals standen dunkle Wolken am Himmel und wir können froh sein dass es nicht geregnet hat. KNATTY meisterte komische N Straßen Abbiege Schleifen mit Bravour. Doch fuhr nicht nur einmal falsch aus den Kreisverkehren raus und drehte ein paar Ehrenrunde bis sie die richtige Ausfahrt laut Wegpunkt gefunden hatte. Irgendwann fuhr se ein langes Stück nur auf der N644 - E3 .. Rtg Vannes N165 .. der Wegpunkt Track führte uns dann allerdings direkt durchs nervige Vannes und immer weiter auf Bundesstraßen. Warum eingesetzte Wegpunkte auf GARMIN II immer so austicken und ein gefühltes Kauderwelsch navigieren verstehn wa irgendwie nicht. Das letzte Stück bis und ab Auray zog sich dann wieder sehr bis auf die Halbinsel Quiberon. Der Wind wurde mittlerweile auch wieder stärker. Nach 02:00 PM waren wir nach 6 Stunden und 284 km wieder auf unserem Campingplatz. Wir bauten das Zelt neben dem plattgedrückten Stück Rasen von uns wieder auf. Die Rezeption machte um 03:00 PM wieder auf und Marc buchte uns wieder ein. Wir werden uns nun hier auskurieren und unserem Körper die Ruhe geben die er nun mal braucht. In der Sonne wird`s hier gleich wieder viel zu warm dass es uns jedesmal ins Wasser zieht. Doch sobald die Sonne weg ist wird`s gleich immer schweinekalt. Mal sehn wielange wir das NICHT in den ATLANTIK gehn aushalten.

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