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Donnerstag, Mai 09, 2024

Tag 24 + 2 5 + 26 - 72 635 - 73 738 - 73994 = 256 km = 1 359 km

Unsere coolen waterproof Kniestrümpfe kommen zum Einsatz


KNATTY steht 07:34 AM abfahrbereit im Regen
 
 Sa. 04. Mai 2024 Wir wachen wieder um 06:00 AM im noch dunklem auf - der Raum hat offene Lucken in den Steinmauern und war vlt mal ne Scheune - danach ein Wohnzimmer ?!  Wir packen zusammen. Erwärmen den Kaffee vom Vortag aus der Thermokanne in der Microwelle, essen eine Vernunftsbanane - wirklich Appetit ham`wa keinen und beseitigten unser angerichtetes Chaos in dem großen nun mehr genutzten Aufenthaltsraum. Die Motorradsachen samt Stiefeln waren noch gut durchnässt. Unsere neuen Wasser dichten Kniestrümpfe kamen zum 1. Einsatz. Mit übergestülpten Plastiktüten kamen wir so auch gut in die triefend nassen Stiefel. Wir zogen auch noch unser Nachtshirt wieder an. Wir hatten sowieso die ganzen Nächte mehr Klamotten an als am Tage. Als wir KNATTY zum Aufsatteln holen fängt es bereits wieder an zu regnen - also in die Regencombi - Helm auf und erschwerlicher eingepackt KNATY weiter aufsatteln. Wir fahren vor halb acht ab - ohne den Monsieur noch mal gesehn zu haben. Wir setzen wieder den Track vom vergangenen Jahr ein. Tanken mussten wir auch schon wieder und dann fuhren wir über 10 Stunden mit  Gesamtzeit 13:25 Std. durch den Regen. Wir wollen irgendwie auch nur fahren.


 Kamen auf die N 5 - N 77 Richtung Nancy und einmal kreuzte uns der erste Track auf dem GARMIN I dem wir nachfuhren - endlich wieder ne Orientierung zu haben - doch merkten irgendwie dass wir wieder in Richtung Fontaineblue unterwegs sind - denn vorher fuhren wir in oder Nähe Nemours an dem grünen Fontaineblue Wegweiser vorbei. Wir hatten ständig das Gefühl gleich morgens in die falsche Richtung abgefahren zu sein. Mit Blick auf SMARTY - doch wir fuhren Richtung Sens - also nach Osten und das war zumindest die richtige Richtung. Am Samstag war in vielen Orten Markttag. Wir verfuhren uns mehrmals in den entgegengesetzten Einbahnstraßen Wirrwarr und wundern uns dass wir dann doch wieder raus fanden. Es regnete ununterbrochen und wir fuhren an alten Häusern, Kirchen, viel Wuseligkeit und in dem Ort an Kanälen vorbei. Wir zückten nicht einmal GARMIN II Camera - der sich in der Regencombi versteckt hatte und GARMIN I im Regen die Arbeit machen ließ. Wir ließen parallel auch schon das SMARTPHONE mit Google Maps laufen - doch diese Route kollidierte mit der von den GARMINs. Wir tankten oft an dem Tag und überlegten bis KN durchzuziehen. Doch hier wurde es auch schneller dunkler und nach den dann über 600  Dauerstarkregen gefahrenen KM waren wir auch längst durch. Wir ließen von einem GARMIN ein Municipal Camp raussuchen. Wir fuhren bereits in den Vogesen und die Route zu dem Camp war auf einer kleinen netten kurvigen Straße in einer wirklich sehr schönen Umgebung. Doch wir fanden das Camp nicht und strandeten vor einem Privathaus da dort das Camp angezeigt wurde. Wir klingelten den Bewohner von seinem TV weg und er fuhr dann mit seinem PKW den Weg zum Camp und wir hinterher. Doch das Camp war verschlossen - er konnte die Pforte öffnen und wir fuhren rein und bauten auf. Vielleicht war dieser Campingplatz gar nicht mehr in Betrieb, Sanitäre Anlagen waren mit Laub verwüstet, kein Wasser usw.. Es scheinen vlt einige Campingplätze in Frankreich die Corona Krise nicht überlebt zu haben - da wir nicht nur auf einen toten Campingplatz stießen, bei der Suche nach einem Übernachtungsplatz. Wir verkrochen uns ins Zelt und hörten vor dem Campingplatz Enduros weit bis in die Nacht rum heizen. Zum Abschluss der Session waren sie ganz dicht an der von uns offen gelassenen Pforte ... was wäre .. wenn die das abschließen und wir da morgens nicht mehr rauskommen ... waren unsere Gedanken. 
Wir waren müde, erledigt und uns fröstelte es und eigentlich auch viel zu müde um noch auf SMARTY zu schaun ... doch taten es dennoch und lasen ne Mail von dem Sohn meiner MAMA ... 
Sehr geehrte Frau Friedrich ... ihre Mutter ist am 03. Mai 24 im Heider Krankenhaus eingeschlafen ... es folgte eine schlaflose Nacht ... wir fühlten uns und waren es auch nur noch dreckig und schmutzig. 
 


Wir hatten einmal nach dem Tanken die falsche KM Leistung zurück gedrückt und so kamen utopische - doch von uns gefahrene KM zustande


Eine aus der Regencombi Pell Pippimach Aktion

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