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Montag, Mai 05, 2025

CROATIA đŸ‡­đŸ‡· KRKA NATIONALPARK NATI

 Montag  05.05.25

Heue wachten wir zeitig auf. In der Nacht waren wir viel zu oft Pippi. Wir tranken den gestern gekochten Kaffee und packten zusammen. Wir konnten fast noch im trocknen alles verpacken. Nur auf den letzten Metern fielen die ersten Starkregen Tropfen. Wir konnten noch schnell unsere Taschen schließen und dann vor dem Starkregen ins Waschhaus flĂŒchten. Dort machten wir's uns dann erstmal gemĂŒtlich. Wir waren noch mĂŒde und hĂ€tten den Regen im Zelt ausliegen können. So starteten wir bei immer noch heftigen Regen gegen 08:00 AM oder so. Erst wieder auf der KĂŒstenstrasse dann bogen wir vor ZADAR ins Hinterland ab. Es ging ĂŒber schöne kleine Straßen mit bestimmt auch sehr schöner Landschaft von der wir bei dem nebligen Regenwetter leider nichts sahen. Schon nach kurzer Zeit meldete unsere Körpermitte Wassereinbruch. Die Regenhose der Kombi schien, so wie wir auch, nich mehr dicht zu sein. Die Endurostiefel hatten wir die Tage auf dem Campingplatz grad wieder trocken bekommen. Doch nun meldeten sie auch Wassereinbruch. Es hat aber auch geschĂŒttet - da sieht man keinen reisenden Motorrad Fahrer unterwegs. Die sind alle schlauer. Doch einer kam uns entgegen.. vlt war er auf dem Weg zur Arbeit. Irgendwann kamen wir in SRADIN an .. fuhren in gegegesetzter Richtung ne Einbahnstraße bis wir ne Bar mit draußen sitzenden Vormittags MĂ€nnern gefunden hatten. Wir setzten uns dazu und bestellten 2 Kaffee nacheinander. Ein Ă€lterer Herr sprach gut deutsch .. erzĂ€hlte das er ĂŒber Bodensee geschippert sei und irgendwas mit Ravensburg oder wars Überlingen und als der Krieg in Croatia war, war die KĂŒstenstrasse gesperrt dass er mit der FĂ€hre rĂŒber nach PAG und PAG runter fahren musste. Bis auf die FĂ€hre nehmen fuhren wir ja auch ĂŒber PAG. Als es weniger regnete gingen wir noch zur Bar Toilette. Die junge Bedienung sprach auch gut deutsch und war wohl viele Jahre im Raum Kassel. Wir setzten unseren Helm auf und fotografierten einige alte HĂ€user und die Uralt Kirche in der kleinen Straße. Dann sprach uns jemand auf Deutsch an und sagte was von einem Hafen. Da war ich ganz ĂŒberrascht denn damit hatte ich nun garnicht gerechnet .. weil wir doch weiter im Inland waren. Wir fuhren dann mit KNATTY verbotenerweise in den Hafenbereich und wir fielen fast vom Glauben ab was da fĂŒr riesen Luxusjachten am Kai lagen. Mit so einem Hafen voller unterschiedlicher Boote hatten wir nun gleich garnicht gerechnet. Den CROATEN scheints richtig gut zu gehen, wenn's halt Croatische Boote waren. Wir machten und dann auf die Suche nach den KRKA WasserfĂ€lle und sahen ausser den kleinen am KRKA Fluss keinen einzigen. KNATTY fuhr schöne kleine Serpentinen und verirrte sich auch auf den ein oder anderen Offroadpfad. Doch wir mĂŒssen leider feststellen wir sind zu stupid fĂŒr Nationalparks. KNATTY musste sich dann dringend ne Tankstelle suchen. Da hatte sie wohl GlĂŒck dass sie kurz vor TĂŒrschluss dort war. Nach den Tanken machte sie einen zweiten Anlauf wenigstens einen grĂ¶ĂŸeren Wasserfall zu sehen. Wir zahlten sogar 12 € Eintritt .. parkten KNATTY und stiefelten los. Wir kamen an einen steilen Naturpfad zu einem Aussichtspunkt vorbei und machten einen Versuch hoch zu kommen. Doch keine Chance mit den schweren Enduroklamotten und unserer Kondition dass wir abbrachen. Ein StĂŒckchen weiter ging dann ne steile Treppe zu einer Höhle. Wir machten auch dort einen Anlauf den wir trotz mehrfach Dope auch abbrachen. So wanderten wir halt mit den Endurostiefel auf waagerechten Pfad zurĂŒck zu KNATTY. Das reichte uns dann schon. Doch einen Wasserfall hatten wir immer noch nicht gesehen und sahen auch keinen mehr als KNATTY wieder in die Höhe fuhr. Zumindest regnete es nicht mehr, doch es war inzwischen ein heftiger Wind aufgekommen dass wir auf Strecke dann doch lieber wieder unsere Regencombi anzogen. Das obenrum verknoteten wir uns am Bauch. So juckelten wir auf schönen kleinen Straßen und grĂŒner bergiger Landschaft unserem nĂ€chsten vagen Ziel entgegen. Gegen 04:00 PM hielten wir Ausschau nach einem passenden Wildcamp Platz und wurden fĂŒndig. Nicht ganz so versteckt doch es ging. Da es sich ĂŒber uns schon wieder dunkel zu zog bauten wir unser Zelt doch schon auf. Es ist immer eine ziemliche Fummelei mit den gebrochenen Zeltstangen zu hantieren bis alles so sitz wie es sein soll. Am Morgen zog es sich beim Abbau endlos bis wir die Stangen vom Innenzelt draußen hatten. Mittlerweile haben wir kein Inet Guthaben mehr und surfen in geringerer Geschwindigkeit. Jetzt kurz vor Sonnenuntergang wird's richtig frisch im Zelt dass wir wohl Klamottentechnisch wieder etwas zulegen mĂŒssen. Die letzten NĂ€chte am ADRIA Meer waren schon richtig warm. So Feierabend !!@ Unsere Sachen .. ein neuer Schuh und die Schwimmboje und andere Sachen in dem schwarzen Louis Pack waren auch komplett nass. Die Trinkblase ist in ihren wasserfesten Beutel ausgelaufen oder es hat in den Rucksack rein geregnet. WĂ€re bei dem runter gekommenen Starkregen alles möglich. Jetzt im Zelt liegend sind wa froh unser Gotland Schaf fĂŒr den Kopf und die Daunenjacke noch zu haben. Nur konnten wir unsere heute getragene Sturmhaube und Hals Loop nicht finden und haben vergessen wo wir sie reingetan haben bei Fahrtende. Wir hören Grillen zirpen, Vogelgezwitscher und in der Ferne ne KreissĂ€ge. Es war ein langer anstrengender Tag dass wir heute sicherlich gut schlafen werden.  😮


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