Wir sind schon wieder gestrandet. Diesmal auf der kurischen Nehrung. Wir gehen jeden Tag stundenlang am Ostseestrand spazieren bis die Russland đ·đș Stop Schilder kommen. Die Russen mĂŒssen nachts den Strand patrouillieren denn es waren neue Reifenspuren im Sand. Momentan zieht ne Kaltfront ĂŒber uns hinweg, die auch Schnee bringen soll. Im Schatten ist's schon recht frostig und mein Zelt steht im Schatten und bekommt erst am Nachmittag Sonne ab ... wenn sie denn da ist.
Do. bin ich abends von einem CH Ehepaar die mit Auto + Dachzelt auf Baltikum Tour sind zum Nudelessen eingeladen worden. Die sind schon weiter.
Gestern Abend kam ein Bayer im roten Caddy der mir auch Nudeln anbot. Heute gehn wir in ein bekanntes Fischrestaurant das jeden Tag selbst rÀuchert wo Achim + Liam u. 2 ebenfalls Erasmus Studentinnen aus Australien u. Albanischer Kosovo Eltern Abstammung gestern essen waren. Der Bayer ist ein ehemaliger Geschichtslehrer u. Historiker und wir waren rustikal einen riesen gerÀucherten Wels essen. Das war echt cool. Er fÀhrt Morgen nach Riga weiter weil's ihm hier zu kalt ist. Es ist aber auch frostig geworden.
BegrĂŒĂt wurd ich als ich hier ankam mit einem Kaffee von Achim der im hessischen Raum ein Zahnlabor betreibt und seinen 26 j. Sohn ein Erasmus Student in Klaipeda besucht u. mit ihn im groĂen alten Wohnmobil hier gestrandet ist. Morgen aber zurĂŒck nach D fliegt.
Ich wollte mal wieder ohne mulmiges GefĂŒhl nachts schlafen u. bin deshalb auf dem einzigen Kempinggas gelandet. Doch ich wurde nachts von einem Fuchs đŠ ĂŒberfallen, der den TĂŒrzelthaken rausriss u ein Angler ReiĂverschlussband durch biss u. meinen Latschen klaute. War das ein Schreck. Seitdem werden alle Lebensmittel nachts in Achins Camperfach verstaut.
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